Chirurgische Behandlung von Tumor-Absiedlungen (Metastasen)

In der chirurgischen Behandlung von Tumor-Absiedlungen (Metastasen) in der Lunge spielen atypische Lungenresektionen eine wichtige Rolle. 

Präoperative Diagnostik 

  • Röntgen-Thorax
  • Lungenfunktionsanalyse
  • Computertomografie (ggf. mit Biopsie)
  • Bronchoskopie
  • Mediastinoskopie

Anästhesie

  • Intubationsnarkose, ggf. Doppellumentubus

Operationstechnik

Bei der Atypischen Lungenresektion klemmen wir Isolierte periphere Herde im Bereich der Lungen keilförmig aus und trennen sie mittels Klammernahtgerät ab. Nach Fertigstellung der Klammernahtreihe können wir diese durch fortlaufende Nähte versorgen. Alternativ ist bei Verzicht auf Nähapparate auch der direkte fortlaufende Nahtverschluss (PDS-Naht) zwischen Klemmen möglich. 

Isolierte Bezirke im Unterlappen oder in apikalen Segmenten können bei der Lungenresektion mit einem TA-Nahtgerät geklemmt, reseziert und verschlossen werden. Bullae finden sich meist im Bereich der Lungenspitze oder entlang der Ränder der Interlobärspalten. Die Klammernähte können durch fortlaufende Nahttechnik übernäht werden. 

Die Lungenresektion ist auch ohne Verwendung von Klammernähten möglich. Der entsprechende Abschnitt wird zwischen Klemmen ausgeklemmt, reseziert und durch fortlaufende Naht verschlossen.

Mögliche Komplikationen

  • Persistierende Fistelung 
  • Blutung 
  • Infektion (Pleuraempyem) 
  • Rippenfrakturen

Mobilisation

  • sofort

Arbeitsunfähigkeit

  • 1 bis 2 Wochen