Ahmad Al Rifaee übernimmt Leitung der Klinik für Innere Medizin

Kusel. Wechsel an der Spitze der Klinik für Innere Medizin am Westpfalz-Klinikum Kusel: Ahmad Al Rifaee hat die Leitung der Klinik übernommen. Er folgt auf Dr. med. Volker Bertolino, der das Westpfalz-Klinikum auf eigenen Wunsch verlässt. Al Rifaee war zuletzt als Chefarzt für Innere Medizin am Gesundheitszentrum Glantal (GZG) in Meisenheim tätig. Der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie mit Zusatzweiterbildung Intensivmedizin bringt langjährige klinische und organisatorische Erfahrung mit und setzt klare Akzente für die Weiterentwicklung der Inneren Medizin am Standort Kusel.

„Mit Ahmad Al Rifaee gewinnen wir einen sehr erfahrenen Internisten und einen Chefarzt, der medizinische Qualität, strategisches Denken und Teamorientierung in besonderer Weise verbindet“, sagt Prof. Dr. med. Karlheinz Seidl, Ärztlicher Direktor des Westpfalz-Klinikums. „Wir freuen uns sehr, dass er die Weiterentwicklung der Inneren Medizin in Kusel übernimmt und wichtige Impulse für eine zukunftssichere Versorgung der Region setzt.“

Verlässliche internistische Grundversorgung

Was Al Rifaee an der Inneren Medizin besonders begeistert, ist ihre Vielseitigkeit sowie die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten ganzheitlich zu betreuen. „Gerade in der Kardiologie sind Entscheidungen häufig unmittelbar lebensrelevant und erfordern ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz, Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein“, erklärt der neue Chefarzt. Zugleich motiviert ihn die Aufgabe, medizinische Strukturen weiterzuentwickeln und gute Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige Versorgung zu schaffen.

Seine Vision ist es, die Innere Medizin am Standort Kusel zukunftssicher aufzustellen. Im Mittelpunkt steht dabei eine verlässliche internistische Grundversorgung, ergänzt durch einen kardiologischen Schwerpunkt. „Perspektivisch wollen wir auch die Gastroenterologie am Standort ausbauen sowie eine Geriatrie etablieren und stärken“, kündigt Al Rifaee an. Ziel sei es, die Klinik sowohl als attraktiven regionalen Versorger als auch als verlässlichen Arbeitgeber zu positionieren – mit klaren Strukturen, hoher medizinischer Qualität und Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende.

Verbindung von Qualität und Effizienz

Als zentrale Herausforderung sieht der neue Chefarzt die Verbindung von Qualität und Effizienz. Dazu zählen aus seiner Sicht standardisierte Behandlungspfade, eine klare Patientensteuerung sowie der gezielte Ausbau ambulanter und teilstationärer Angebote. Auch der Aufbau eines strukturierten Case-Managements sowie moderner kardiologischer Leistungen, etwa in der Device-Therapie und der ambulanten Koronarangiografie, spielen aus seiner Sicht eine wichtige Rolle. Ergänzend plant Al Rifaee die Einrichtung von Überwachungsbetten auf der Normalstation, um die Intensivstation gezielt zu entlasten.

Großen Wert legt der Internist zudem auf eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Regelmäßige Fallbesprechungen, klare Zuständigkeiten und gemeinsam entwickelte Strukturen seien dafür entscheidend. „Die Erfahrungen aus meiner bisherigen Tätigkeit als Chefarzt in Meisenheim zeigen, dass medizinische Qualität, klare Organisation und Teamarbeit die Grundlage für eine stabile regionale Versorgung sind“, so Al Rifaee.