Meldungen

Appell an Eigenverantwortung

Stand: 14. Oktober 2022

Kaiserslautern. Das Westpfalz-Klinikum appelliert aufgrund der aktuell stark steigenden Infektionszahlen – außerhalb aber auch innerhalb des Klinikums –, auf Besuche an den Standorten Kaiserslautern, Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen zu verzichten. Ebenso geht der Appell an die Bevölkerung, in Fällen, bei denen eine ambulante Behandlung erforderlich ist, zunächst die niedergelassenen Ärzte oder die Ärztliche Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung aufzusuchen.

„Wir sind mit unserer Behandlungskapazität am Ende. Gerade in unserer Zentralen Notaufnahme, aber auch auf den Intensivstationen können wir die Patientenversorgung – wenn sich die Lage weiter zuspitzt – nur noch kurze Zeit sicherstellen“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. Christian Mönch, Ärztlicher Direktor des Westpfalz-Klinikums. „Uns ist klar, dass ein erneuter Besucherstopp für Patienten und Angehörige schwer zu ertragen wäre, daher appellieren wir an das Verständnis der Bevölkerung“, ergänzt Geschäftsführer Thorsten Hemmer.

In Kaiserslautern werden aktuell 67 Patienten, die mit dem COVID-Virus infiziert sind isoliert und 7 Patienten auf Intensivstation behandelt. In Kusel sind es 41 Fälle, davon sind 2 Patienten auf Intensivstation, in Kirchheimbolanden 2 COVID-Patienten, davon einer auf Intensiv und in Rockenhausen 10 Patienten, davon einer auf der Intensivstation. Auf den Intensivstationen in Kaiserslautern sind fast alle High-Care-Betten belegt (48 von 49), in Kusel ebenfalls (16 von 16). Auf den Intensivstationen in Kirchheimbolanden sind 6 von 6 Intensivbetten belegt und in Rockenhausen ist ebenfalls kein Intensivbett mehr verfügbar (6 von 6).

Erneute Testpflicht für Besucher

Stand: 28. September 2022

Kaiserslautern. Wegen gesetzlicher Verpflichtungen und steigender Corona-Zahlen im Herbst gelten ab Samstag, 1. Oktober, an den vier Standorten des Westpfalz-Klinikums in Kaiserslautern, Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen neue Besucherregelungen. Wer seine Angehörigen besuchen möchte, muss ein negatives Testergebnis von einer offiziellen Teststelle vorweisen. Das Ergebnis darf nicht älter als 24 Stunden sein. Nachweise werden stichprobenartig überprüft.

Darüber hinaus gilt im gesamten Krankenhaus auch weiterhin die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen. Ebenso werden Besucher dazu aufgefordert, sich am Eingang die Hände zu desinfizieren und während des Aufenthaltes die Hygiene-Richtlinien (Mindestabstand, Niesetikette etc.) einzuhalten. Personen, die Symptome haben, die auf COVID-19 hinweisen, ist der Zutritt weiterhin nicht gestattet.

Wie außerhalb des Klinikums, steigt auch innerhalb des Klinikums die Anzahl an infizierten Personen wieder an. Es ist weiterhin in allen Bereichen personell eine Herausforderung. Die Patientenversorgung ist zum aktuellen Zeitpunkt allerdings nicht gefährdet.

Seit Ende April werden die Patienten, bei denen COVID-19 eine Begleitdiagnose ist, dezentral in der jeweiligen Fachabteilung versorgt. Auf der Isolations-Station werden die Patienten behandelt, die wegen der Infektion mit dem Corona-Virus einer stationären Behandlung bedürfen.

Die Belegungszahlen an unseren Standorten (Stand 28. September 2022):

Standort Kaiserslautern:
37 Corona-Patienten werden isoliert behandelt, davon sind 13 Patienten auf der Isolierstation
4 Corona-Patienten auf den Intensivstationen, davon werden 4 Person invasiv beatmet

Standort Kusel:
13 Corona-Patienten werden isoliert behandelt
2 Corona-Patienten auf der Intensivstation, davon wird keiner invasiv beatmet

Standort Kirchheimbolanden:
1 Corona-Patient wird isoliert behandelt

Standort Rockenhausen:
9 Corona-Patienten werden isoliert behandelt
1 Corona-Patient auf der Intensivstation, dieser wird nicht invasiv beatmet

Im Westpfalz-Klinikum sind aktuell konzernweit insgesamt 76 erwachsenentaugliche Intensivbetten der hohen Versorgungsstufe (High-Care) in Betrieb. Davon sind (Stand: 28. September 2022) standortübergreifend 73 Intensivbetten belegt gewesen.


Impfen

Impfzentren Rheinland-Pfalz

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Hotlines

Info-Hotline des Landes zur Corona-Schutzimpfung

Bei Fragen zur Corona-Schutzimpfung kontaktieren Sie die Info-Hotline des Landes Rheinland-Pfalz:

Telefon 0800 5758100

Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr erreichbar.

Info-Hotline "Patientenservice" zur Corona-Schutzimpfung

Die Info-Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung zur Corona-Schutzimpfung erreichen Sie unter:

Telefon 116 117

Info-Hotline des Landes zu Corona

Bei Fragen rund um das Coronavirus steht Ihnen folgende Hotline des Landes Rheinland-Pfalz zur Verfügung:

Telefon 0800 5758100

Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10:00 bis 16:00 Uhr erreichbar.

Info-Hotlines der Gesundheitsämter

Das Gesundheitsamt des Landkreises Kaiserslautern ist erreichbar unter:

Telefon 0631 7105-563

Die Sprechzeiten sind: Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 8:00 bis 13:00 Uhr.

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Das Gesundheitsamt des Landkreises Kusel ist per Mail erreichbar.

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Das Gesundheitsamt des Donnersbergkreises ist erreichbar unter:

Telefon 06352 710-500

Die Servicezeiten sind Montag bis Mittwoch von 8:00 bis 16:00 Uhr, Donnerstag von 8:00 bis 18:00 Uhr und Freitag von 8:00 bis 14:00 Uhr.

Hotline Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Wenn Sie fürchten, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, können Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt wenden oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren unter:

Telefon 116 117

Hotline Unabhängige Patientenberatung Deutschland

Die Hotline der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland erreichen Sie unter:

Telefon 0800 0117722

Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit

Das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit erreichen Sie unter:

Telefon 030 346465100