1. Juli 2021: Neue Ausstellung "Spurensuche" eröffnet - Künstler Eric Schäfer zeigt neue Acryl-Gemälde im Westpfalz-Klinikum

Im Foyer des Westpfalz-Klinikums Kaiserslautern sind ab sofort Acryl-Gemälde des Kaiserslauterer Künstlers Eric Schäfer zu sehen. Der Titel der Ausstellung lautet: „Spurensuche“. Neben Acryl verwendet Schäfer in seinen Werken auch Materialien wie Bitumen, Beize, Sand und Papier. Durch seine Arbeitsweise entsteht auf der Oberfläche eine Struktur, die das Erlebte wiedergibt.

Fragmente, Fundstücke und die Natur sind die Ideengeber des Künstlers. Sie dienen als Ausgangspunkte seiner abstrakten Werke, die sich durch mehrere Schichten aufbauen. Zerstörte Oberflächen, immer wieder neu überarbeitet, lassen den Betrachter den Entstehungsprozess erahnen. Zerfurchte Oberflächen, Spuren und Zeichen überziehen die Bildoberfläche und lassen immer wieder neue, spannende Details erkennen.

Schäfer lebt und arbeitet in Kaiserslautern. Seit 2007 ist er als Künstler tätig, seit 2012 in einem eigenen Atelier. Er nahm am Studium integrale der Universität Kaiserslautern teil und besuchte Kurse und Workshops bei der freischaffenden Künstlerin Angie Horlemann.

16. April 2021: "Dein Lauf rettet Leben"

Um das Thema Organspende weiter in die Öffentlichkeit zu tragen, fällt am Freitag, 16. April, um 17:00 Uhr der Startschuss zum Corza Medical Organspendelauf, einer Initiative der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Corona-bedingt findet der Lauf dieses Jahr als rein virtuelle Veranstaltung statt. Teilnehmer laden sich dazu einfach die App viRACE herunter und schon kann es losgehen.

Kaiserslautern nimmt mit dem Team-Namen „Lautern läuft“ an der Aktion teil. Interessierte können sich unter diesem Namen auf der Website des Organspendelaufs für den Lauf anmelden. Als Botschafter konnten die mehrfache Welt- und Europameisterin und Olympiasiegerin im Bahnrad Miriam Welte, Oliver Schäfer, Deutscher Meister und Pokalsieger mit dem 1. FC Kaiserslautern und aktuell dortiger U-19 Trainer sowie Thomas Woll, Dipl.-Sportlehrer und Leiter des UNISPORTs der TU Kaiserslautern und Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Christian Mönch, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie und Ärztlicher Direktor am Westpfalz-Klinikum, gewonnen werden.

Das Besondere des Organspendelaufs: Alle Teilnehmer starten zur gleichen Zeit, jeder auf seiner selbst ausgesuchten Strecke. Sowohl für Läufer als auch für Walker gibt es zwei unterschiedliche Distanzen: 2,5 und 5 Kilometer. In der App können dann Kollegen, Freunde und Bekannte als Favoriten markiert werden. So erfährt der Teilnehmer während des Laufes nicht nur seine eigene Zeit, sondern auch, wo die markierten Favoriten gerade platziert sind. Die App registriert Ihre gelaufene Distanz und teilt Ihnen mit, wenn Sie im Ziel sind. Auf Basis dieser Daten gibt es dann auch eine Ergebnisliste und Urkunden für alle Teilnehmer.

Wer zur angegebenen Zeit keine Möglichkeit hat mitzulaufen, kann am 16. April auch zu einer anderen Uhrzeit auf seiner ausgewählten Strecke antreten. Die Strecke und die Zeit können dann zum Beispiel als Screenshot von der eigenen Lauf-App über die Website eingereicht werden.

Zentrales Anliegen des Laufs, der unter dem Motto „Dein Lauf rettet Leben“ steht, ist es, das Thema Organspende und Organtransplantation in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Denn trotz der mit rund 84 Prozent überaus positiven Einstellung der Bevölkerung gegenüber der Organspende besitzen lediglich 36 Prozent aller Deutschen einen Organspendeausweis. Rund 9.000 Patienten warten daher in jedem Jahr vergeblich auf ein Spenderorgan, täglich sterben bis zu drei Menschen auf den Wartelisten.

Kaum ein Thema weckt so viele Emotionen wie die Organspende. Organspender sind Lebensretter. Die trotzdem vergleichsweise geringe Anzahl der Menschen mit Organspendeausweis hat vor allem mit Unsicherheit, mit mangelnder Aufklärung zu tun. Der Corza Medical Organspendelauf soll daher als öffentlichkeitswirksame Aktion genutzt werden, um zu informieren. Ziel ist es nicht zu überreden, sondern einmal mehr aufzufordern, sich mit den Fragen zur Organspende auseinanderzusetzen und schließlich auch eine Entscheidung zu treffen. Wie auch immer diese ausfällt.

Mehr Informationen zum Organspendelauf gibt es hier.

Auf dem Instagram-Profil des UNISPORTs findet sich eine Auswahl schöner Laufstrecken in Kaiserslautern.

14. April 2021: Gefäßmedizin Update 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Gefäßzentrum Westpfalz lädt für den 14. April 2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr zum 7. Update Gefäßmedizin ein. Ein Jahr Zwangspause mussten wir Covid-bedingt notgedrungen einlegen. Mit der diesjährigen Hybrid-Veranstaltung – im Hörsaal des Westpfalz-Klinikums in Kaiserslautern und virtuell über Zoom – tragen wir der Pandemie Rechnung.

Im Fokus steht dieses Jahr die periphere arterielle Verschlusskrankheit. Die kritische Extremitätenischämie erfordert unmittelbare Therapie. Diagnostik muss rasch, zielgerichtet und möglichst wenig belastend erfolgen. Und das ist nicht so einfach wie gedacht!

Sinnvolle Abläufe und Methoden wollen wir mit Ihnen diskutieren. Der Stellenwert der Duplex-sonografie ist unbestritten. Immer kürzere Untersuchungszeiten, höhere Auflösungen und weniger Artefakte machen CT- und MR-Angiografien zunehmend zu Alternativen zur DSA. Atherektomie und Laserangioplastie erweitern das Arsenal der interventionellen Gefäßmedizin. Den Stellenwert der Methoden und wie wir sie im Gefäßzentrum praktizieren, wollen wir Ihnen erläutern. In der Sekundärprophylaxe der pAVK haben aktuelle Studienergebnisse relevant Eingang in die Leitlinien gefunden oder werden es zeitnah. Das erfordert ein Überdenken der Medikation.

Appetit auf das Symposium des Jahres 2022 soll ein Vortrag zu „Bauchschmerzen unter der vaskulären Lupe“ machen. Als „heiße Eisen“ präsentieren wir Ihnen Einblicke in den Hybrid-OP, spannende Interventionen aus der neugegründeten Neuroradiologie und chirurgische Eingriffe bis in die Gefäßperipherie.

Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme – ob am Computerbildschirm oder im Vortragssaal – und auf angeregte Diskussionen.

Ihr Prof. Dr. med. Manfred Dahm
Leiter des Gefäßzentrums

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1. April 2021: "Heimische Wildtiere unheimisch": Künstler Ralf Strauß stellt im Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern aus

„Heimische Wildtiere unheimisch" lautet der Titel der Ausstellung, die ab sofort im Foyer des Westpfalz-Klinikums Kaiserslautern zu sehen ist. Der Künstler Ralf Strauß setzt sich in seinen Werken mit einer besonderen Lebenssituation in einem bekannten und doch unbekannten Lebensraum auseinander. „So wie ich die Tiere auf Leinwand banne, mit wechselnden Techniken und Ausschnitten, versuche ich mich brav im nahen Umfeld einer wilden Welt zu nähern und diese mit Bestaunen zu erkunden“, sagt er.

Für die aktuelle Ausstellung wollte Ralf Strauß bewusst mit dem Blick und seinem Thema in der Heimat bleiben. Er wollte nachspüren, wie es ist, vertraute Bezüge nicht mehr zu haben, wie zum Beispiel das sicher heimische Gefühl einer natürlich dargestellten Lebenswelt oder die gewohnte Wiederholung einer bekannten Maltechnik. „Meinen wilden Tieren geht es dennoch gut, auch wenn sie von mir in Farbe und Idee nicht in ihrer natürlichen Umgebung beheimatet dargestellt sind. Wie Tiere in einer Fabel übernehmen sie menschliche Eigenschaften bzw. fühlen sich als Stellvertreter des Menschen heimisch oder unheimisch im eigenen Lebensraum“, sagt der 55-Jährige.

Die Werke seiner aktuellen Ausstellung sind alle 2021 entstanden. Es handelt sich dabei um Malerei auf Leinwand mit Acryl- und Lasurfarbe, Auftrag mit Pinsel, Rolle und Spachtel. Schon seit 2009 stellt der Künstler Malerei, Fotografien und Skulpturen in Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und Hessen aus. Hauptberuflich ist er Diplom-Psychologe und anthroposophischer Kunsttherapeut/Sozialkunst und arbeitet bei der Reha-Westpfalz im Sozialpädiatrischen Frühförderzentrum (SPZ), Außenstelle in Kusel.

27. Januar 2021: 4. eHealth-Symposium Südwest 2021

Bereits vor der Corona-Krise befand sich die Gesundheitsbranche im digitalen Umbruch. Nun sorgt die Pandemie für einen Digitalisierungsschub in allen Bereichen - auch für die Zeit nach der Krise. Viele Mediziner, Kliniken, Forschungsinstitute, IT-Firmen und Start-Ups treiben diese Entwicklung weiter voran und gehen völlig neue Wege im Bereich IT-gestützter Medizin, um eine bessere medizinische Versorgung zu schaffen.

Dazu bieten wir einem interdisziplinären Fachpublikum aus Medizin, Forschung, Wirtschaft und Politik über den Südwesten Deutschlands hinaus ein anspruchsvolles und vielfältiges Programm, das aktuelle Entwicklungen und Neuheiten im eHealth-Bereich aufzeigt.

Das 4. eHealth Symposium Südwest, das am 27. Januar 2021 erstmals als Online-Event stattfinden wird, eröffnet die Möglichkeiten, einem noch größeren Interessentenkreis solche innovativen Lösungen mit Praxisbezug aufzuzeigen und sich über die rasanten Entwicklungen im eHealth Bereich zu informieren.

Seit der ersten Veranstaltung 2018 tauschen sich jährlich über 100 Akteure über aktuelle und zukünftige Einsatzmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz, Big Data, Precision Medicine und andere innovative Ideen aus. Seien Sie dabei und lernen Sie spannende Innovationen kennen! Das Programm, die Anmeldemöglichkeit und weitere Informationen finden Sie hier.