Eine Vielzahl an operativen Eingriffen im orthopädisch-unfallchirurgischen Fachgebiet können wir ambulant durchführen, sodass Sie noch am Tag der Behandlung wieder nach Hause gehen können. Hierzu gehören in der Regel Spiegelungen von Gelenken, Metallentfernungen sowie Operationen im hand- und fußchirurgischen Bereich.

Bei der Vorstellung in unseren Sprechstunden entscheiden wir anhand der Diagnose und weiterer Kriterien, ob eine ambulante operative Versorgung bei Ihnen möglich ist. Schwere Begleiterkrankungen, eine fehlende postoperative Betreuung und Erreichbarkeit sprechen gegen die ambulante Durchführung des Eingriffs.

Ist bei Ihnen eine ambulante Operation möglich, erfolgt zunächst eine Vorstellung in unserer Klinikambulanz. Falls erforderlich nehmen wir Ihnen für die präoperativen Laboruntersuchungen Blut ab. Außerdem untersuchen wir Sie eingehend körperlich und klären Sie über die operative Maßnahme sowie über das Narkoseverfahren auf.

In der Regel finden Sie sich am darauffolgenden Tag gegen 7:00 Uhr in der Aufnahmestation der Zentralambulanz ein, wo wir Sie auf die Operation vorbereiten und in den Operationssaal bringen. Je nach Operation und Narkoseverfahren verbringen Sie anschließend einige Zeit in der Aufnahmestation und werden dann vom Operateur und einem Narkosearzt in einer Abschlussuntersuchung gesehen. Danach werden Sie mit den erforderlichen Unterlagen für Ihren weiterbehandelnden Arzt, Medikamenten und - falls notwendig - entsprechenden Hilfsmitteln nach Hause entlassen.

Zur Gewährleistung eines zügigen Ablaufs bringen Sie zur Aufnahme bitte alle vorhandenen relevanten Vorbefunde mit. Das können aktuelle Untersuchungsbefunde von EKG und Labor, Röntgen-, CT- und MRT-Bilder sowie schriftliche Befunde und frühere Krankenhaus-/OP-Berichte sein.