Von Onkologie über Laserchirurgie bis zu hörverbessernden Mittelohroperationen

Die Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde verfügt über rund 50 Betten, die auf drei Stationen verteilt sind. Jährlich werden rund 4000 Patienten stationär behandelt. Hinzu kommen circa 5000 konsiliarische Untersuchungen und 6000 Notfallpatienten. Die große Ambulanz bietet alle modernen Diagnostikverfahren. In 3 Operationssälen werden sämtliche Operationen des Hals-Nasen-Ohren-Fachgebiets durchgeführt.

Den PJ-Studenten wird eine fundierte und vielseitige praktische Ausbildung in der Ambulanz, auf Station sowie im OP und im Schlafmedizinischen Zentrum geboten. Die Ausbildung umfasst zum Beispiel:

  • fachgebundene Onkologie mit medikamentöser Tumortherapie
  • plastisch-rekonstruktiven Tumorchirurgie
  • navigationsgestützte Chirurgie der Nasennebenhöhlen
  • Laserchirurgie gut- und bösartiger Erkrankungen
  • hörverbessernde Mittelohroperationen inklusive Implantation von Hörsystemen

Durch das große Patientenspektrum bleibt die Ausbildung dabei nicht auf exotische Krankheitsbilder beschränkt. Patienten mit alltäglichen Erkrankungen wie Nasenbluten, Mittelgesichtsverletzungen, Infektionen, Hörsturz, Schwindel oder Schlafapnoe können vom Erstkontakt bis zur Entlassung durch den PJ-Studenten betreut werden. Die praxisnahe Vermittlung von Diagnostik und Therapie sämtlicher HNO-Erkrankungen sowie die Anleitung zu selbständigem patientenorientierten Arbeiten steht im Mittelpunkt.

Im Ambulanzbereich stehen modernste Diagnoseverfahren zur Verfügung:

  • Audiometrie und otoneurologische Funktionsdiagnostik
  • frühkindliche Hördiagnostik (Pädaudiologie)
  • Gleichgewichtsdiagnostik inklusive Computer-Videonystagmographie und Craniocorporographie
  • Videoendoskopie der oberen Luft- und Speisewege
  • A- und B-Mode-Sonographie inklusive Farbdoppler und Duplex
  • Stimm-und Sprachdiagnostik mittels EDV-gestützter Videostroboskopie
  • Geruchs- und Geschmacksprüfungen
  • Allergiediagnostik

Die praktische Ausbildung wird begleitet von regelmäßigen internen und klinikübergreifenden Fortbildungen. Außerdem stehen interdisziplinäre und radiologisch-strahlentherapeutische Fallbesprechungen auf dem Programm.

PJ-Studenten sind für uns keine billigen Arbeitskräfte, sondern künftige ärztliche Kollegen. Deshalb möchten wir ihnen eine fundierte praktische Ausbildung für ihre spätere berufliche Tätigkeit bieten.

Zur Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Standort I Kaiserslautern