Pressemitteilung vom 28. Mai 2020, 18:25 Uhr

Westpfalz-Klinikum lockert Besuchsverbot für nahestehende Angehörige

Das Westpfalz-Klinikum lockert ab sofort sein Besuchsverbot für nahestehende Angehörige von Patienten an den vier Standorten Kaiserslautern, Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen. Es gilt die Regelung: ein Besucher pro Patient für eine Stunde am Tag. In Einzelfällen können weiterhin Ausnahmeregelungen mit dem medizinischen Personal getroffen werden. Laut der 8. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz sind Besuche aber nach wie vor nur in Ausnahmefällen erlaubt.

„Wir appellieren an alle Angehörigen, zu überprüfen, ob ihr Besuch wirklich notwendig ist. Denn mit jedem Besuch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Viren wie das Coronavirus auch im Krankenhaus verbreiten. Außerdem steigt die eigene Infektionsgefahr. Wenn der Besuch nicht unbedingt erforderlich ist, raten wir davon ab“, sagt der Ärztlicher Direktor Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med habil. Christian Mönch. Stattdessen rät er, auch weiterhin alternative Kommunikationswege wie Telefon oder E-Mail zu nutzen, um miteinander in Kontakt zu bleiben.

Weiterhin gilt im Westpfalz-Klinikum für Patienten Maskenpflicht; sie erhalten bei ihrer Aufnahme einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Ebenso werden Besucher dazu aufgefordert, bei Eintritt in das Klinikum eine Community-Maske zu tragen sowie am Eingang die Hände zu desinfizieren und während des Aufenthalts die Hygiene-Richtlinien (Mindestabstand, Niesetikette etc.) weiterhin einzuhalten. Personen die Symptome haben, die auf COVID-19 hinweisen oder innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einer an dem Coronavirus erkrankten Person hatten, ist der Zutritt weiterhin nicht gestattet.

Um den Schutz besonders gefährdeter Gruppen vor dem Coronavirus zu erhöhen, hatte das Westpfalz-Klinikum bereits im April an allen Standorten ein allgemeines Besuchsverbot eingeführt. „Wir danken allen Patienten und Angehörigen für ihr Verständnis. Wir wissen, dass das für alle eine große Herausforderung ist. Doch nur gemeinsam konnten wir erreichen, dass sich das Virus in unserer Region bisher nicht großflächig ausgebreitet hat“, sagt Geschäftsführer Peter Förster.

Mit der Lockerung des Besuchsverbots für nahestehende Angehörige stellt das Westpfalz-Klinikum am 31. Mai seinen telefonischen Service für Angehörige und seine Hotline für Herzpatienten ein. „Damit gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Normalbetrieb“, sagt Mönch.

Pressemitteilung vom Montag, 4. Mai 2020, 12:45 Uhr

Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern verschiebt Tag der offenen Tür

Das Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern verschiebt seinen für den 5. September 2020 geplanten Tag der offenen Tür. Nach aktuellem Stand bleiben Großveranstaltungen zwar nur bis zum 31. August 2020 verboten, doch die Entwicklung der Corona-Pandemie ist auch weiterhin unberechenbar. Außerdem ist noch unklar, in welchem Format Veranstaltungen nach August von der rheinland-pfälzischen Landesregierung genehmigt werden.

„Wir erachten es nicht als sinnvoll, kurz nach der geplanten Lockerung einen Tag der offenen Tür mit mehreren Tausend Besuchern zu veranstalten“, sagt Geschäftsführer Peter Förster. Das Event soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Ein Termin steht noch nicht fest.

Neben dem Tag der offenen Tür setzt das Westpfalz-Klinikum auch alle anderen Patientenveranstaltungen, wie zum Beispiel Gesundheitsforen und Kreißsaalführungen, auf unbestimmte Zeit aus. Das Krankenhaus informiert, sobald neue Termine feststehen.

Pressemitteilung vom Donnerstag, 30. April 2020, 18:00 Uhr

Westpfalz-Klinikum startet schrittweise Öffnung für geplante Behandlungen / Besuchsverbot bleibt weiterhin an allen Standorten bestehen

Das Westpfalz-Klinikum nimmt die Behandlung von Elektivpatienten an allen Standorten ab Montag, 4. Mai, schrittweise wieder auf. Die dritte Landesverordnung zur Änderung der Vierten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz macht das möglich. „Wir wollen diesen Schritt gemeinsam und verantwortungsvoll angehen“, sagte Geschäftsführer Peter Förster. „Dem Infektionsschutz unserer Patienten und Mitarbeiter tragen wir natürlich weiterhin Rechnung.“

Das Stufenkonzept des Westpfalz-Klinikums sieht vor, dass Patienten, die zu einer geplanten Behandlung einbestellt sind, vor ihrer stationären Aufnahme abgestrichen und auf COVID-19 getestet werden. Außerdem werden die Ambulanzen im Haus ihre Termine mit ausreichendem zeitlichen Abstand vergeben, um unnötige Kontakte der Patienten untereinander zu vermeiden. Des Weiteren gilt im Klinikum für Patienten Maskenpflicht; sie erhalten bei ihrer Aufnahme einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.

Der Stufenplan legt auch fest, dass in Zukunft 20 Prozent der Intensivkapazitäten freigehalten werden. „So sind wir jederzeit in der Lage, zeitnah auf die aktuellen Entwicklungen zu reagieren“, so der Ärztliche Direktor Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Christian Mönch. Um den Schutz besonders gefährdeter Gruppen zu gewährleisten, bleibt das geltende Besucherverbot an allen Standorten weiterhin bestehen. In Einzelfällen, zum Beispiel bei Geburten oder in der Kinderklinik, können Ausnahmeregelungen mit dem medizinischen Personal getroffen werden.

Pressemitteilung vom Freitag, 24. April 2020, 11:45 Uhr

Klinik für Psychosomatik bietet kostenlose Telefonberatung an / Hilfe bei Ängsten, Depressionen, Anspannung oder Hilflosigkeit

Ab Montag, 27. April, stehen die Mitarbeiter der Klinik für Psychosomatik am Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern für eine kostenlose und – wenn gewünscht – anonyme Telefonberatung zur Verfügung. „Wir wissen wie schwierig die aktuelle Situation für die Menschen sein kann. Deshalb bieten wir mit dieser Hotline die Möglichkeit, unverbindlich und direkt professionelle Hilfestellung und Beratung von erfahrenen Experten zu bekommen“, sagt Dr. med. Alexander Jatzko, Chefarzt der Klinik für Psychosomatik.

Häusliche Quarantäne, Kontaktbeschränkungen und Homeoffice, das Lernen mit Kindern zu Hause, Geldsorgen und strenge Hygieneregeln – all das kann enormen Stress erzeugen. „Wenn Menschen unter Ängsten, Depressionen, Anspannung oder Hilflosigkeit leiden und das Gefühl haben, es einfach nicht mehr auszuhalten, wollen wir für sie da sein“, sagt Jatzko.

Die Hotline der Klinik für Psychosomatik ist unter Telefon 0631 203-82736 wie folgt erreichbar:

  • Montag bis Freitag, 10:00 bis 12:00 Uhr
  • Montag, 18:00 bis 21:00 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag, 14:00 bis 16:00 Uhr

Änderungen vom 27. April 2020, 11:00 Uhr

Die Hotline der Klinik für Psychosomatik ist unter Telefon 0631 203-82736 wie folgt erreichbar:

  • Montag bis Freitag, 9:00 bis 12:00 Uhr
  • Montag, 18:00 bis 21:00 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag, 14:00 bis 16:00 Uhr

Pressemitteilung vom Freitag, 3. April 2020, 13:30 Uhr

Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern erlaubt keine Besucher mehr / Aktuelle Landesverordnung regelt Betretungs- und Besuchsverbot in Krankenhäusern

Um den Schutz besonders gefährdeter Gruppen vor dem Coronavirus zu erhöhen, führt das Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern ab Montag, 6. April, ein allgemeines Besucherverbot ein. Das Klinikum folgt damit der aktuellen Änderung der Landesverordnung, die ein Betretungs- und Besuchsverbot in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern regelt. An den Standorten Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen des Westpfalz-Klinikums gilt bereits seit einigen Tagen ein Besucherstopp. In Einzelfällen wie zum Beispiel Geburten können Ausnahmeregelungen mit dem medizinischen Personal getroffen werden.

Im Westpfalz-Klinikum werden derzeit 10 Patienten behandelt, die mit dem Coronavirus infiziert sind. 4 Personen liegen auf der Infektionsstation, 6 Personen auf der Intensivstation. Darunter befinden sich auch 2 Patienten auf der Intensivstation, die am Mittwoch aus Frankreich in die Westpfalz verlegt wurden. Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium hatte am Dienstag im Westpfalz-Klinikum angefragt, ob die Patienten dort behandelt werden können. Aktuell ist das Klinikum – über alle vier Standorte – etwa zu 45 Prozent belegt.

Für herzkranke Patienten, die in der aktuellen Situation trotz schwerwiegender gesundheitlicher Probleme aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus eine medizinisch notwendige Kontaktaufnahme zum Rettungsdienst oder zum Krankenhaus meiden, richtet die Klinik für Innere Medizin 2 ab Montag, 6. April, eine Telefonsprechstunde ein. Unter der Telefonnummer 0631 203-81255 können sich Patienten mit Herzbeschwerden von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 11:00 Uhr sowie zwischen 13:00 und 15:00 Uhr Rat bei einem Facharzt der kardiologischen Klinik einholen. Die Nummer bleibt für Patienten mit Herzbeschwerden reserviert.

Die Telefonsprechstunde soll helfen zu vermeiden, dass Patienten aufgrund der Corona-Pandemie die Akut-Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen versäumen. Zwar wurden planbare Untersuchungen verschoben, um im Westpfalz-Klinikum ausreichend Kapazitäten für die Behandlung von COVID-19 vorzuhalten. Aber die Behandlung von akuten Erkrankungen ist mit aller gebotenen Sicherheit und Sorgfalt weiterhin möglich. Die Behandlung der Covid-19-Patienten erfolgt personell sowie räumlich getrennt in speziellen Isolationsstationen.

Pressemitteilung vom Montag, 23. März 2020, 16:00 Uhr

Westpfalz-Klinikum richtet Angehörigen-Service ein / Mitarbeiter informieren telefonisch über Gesundheitszustand von Patienten

Für Angehörige von Patienten am Standort Kaiserslautern, die in der Zeit des Corona-Ausnahmezustands aufgrund ihrer gesundheitlichen Verfassung keinen Kontakt halten können, bietet das Westpfalz-Klinikum ab morgen ein telefonisches Serviceangebot an. Dieses beinhaltet, dass Mitarbeiter der Klinik für Psychosomatik täglich eine Person pro Patient anrufen und über den Gesundheitszustand des Angehörigen informieren.

Wer diesen Service in Anspruch nehmen möchte, muss dem Klinikum bei der Aufnahme seine Einwilligung geben und die Telefonnummer einer Kontaktperson mitteilen. Bei Patienten, die dazu nicht in der Lage sind, sind die Angehörigen aufgefordert, das zu tun.

Intensivstationen und Stationen mit besonders gefährdeten Patienten sind seit der vergangenen Woche für Besucher nicht mehr zugänglich. Lediglich in Einzelfällen können Ausnahmeregelungen mit dem medizinischen Personal getroffen werden. Das gilt zum Beispiel für Geburten. Für alle anderen Stationen gilt derzeit die Besuchsregelung: ein Besucher pro Patient für eine Stunde am Tag.

Pressemitteilung vom Donnerstag, 19. März 2020, 12:00 Uhr

Westpfalz-Klinikum führt in Kaiserslautern Zugangskontrollen für Besucher ein / Besucherstopp an den Standorten im Donnersbergkreis

Das Westpfalz-Klinikum verschärft an seinem Standort in Kaiserslautern erneut die Regeln für den Besuchereinlass und führt Zugangskontrollen ein. Ab heute Nachmittag können Besucher das Klinikum nur noch über den Haupteingang betreten. Dort werden sie von einem Sicherheitsdienst sowie von medizinischem Fachpersonal überprüft und nach den vom Robert-Koch-Institut definierten Kriterien befragt. Außerdem müssen sie angeben, wen sie besuchen möchten. Eine Desinfektion der Hände ist beim Betreten des Krankenhauses verpflichtend. Grund ist das erhöhte Risiko einer Weiterverbreitung des Coronavirus durch Publikumsverkehr.

Mitarbeiter kommen ab sofort nur noch über den Haupteingang, die Pforte und den Wirtschaftshof ins Krankenhaus. Beim Einlass müssen sie ihren Mitarbeiterausweis vorzeigen.

An den Standorten Kirchheimbolanden und Rockenhausen des Westpfalz-Klinikums sind seit gestern zum Schutz von Patienten, Mitarbeitern und Besuchern keine Besuche mehr gestattet. Der Donnersbergkreis hat eine entsprechende Allgemeinverfügung für Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen erlassen, die auch für das Westpfalz-Klinikum gilt.

Außerdem sind Intensivstationen und Stationen mit besonders gefährdeten Patienten bereits seit gestern an allen vier Standorten des Klinikums für Besucher nicht mehr zugänglich. In Einzelfällen können Ausnahmeregelungen mit dem medizinischen Personal getroffen werden. Das gilt zum Beispiel für Geburten. Für alle anderen Stationen bleibt die Besuchsregelung: ein Besucher pro Patient für eine Stunde am Tag erhalten.

Das Westpfalz-Klinikum appelliert an alle Besucher, zu überprüfen, ob ihr Besuch wirklich notwendig ist. Denn mit jedem Besuch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Viren wie das Coronavirus auch im Krankenhaus verbreiten. Außerdem steigt die eigene Infektionsgefahr. Wenn der Besuch nicht unbedingt erforderlich ist, rät das Klinikum davon ab. Stattdessen sollten Angehörige verstärkt andere Kommunikationswege wie Telefon oder E-Mail nutzen, um miteinander in Kontakt zu bleiben.

Für Angehörige von Patienten, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Verfassung nicht dazu in der Lage sind, Kontakt zu halten, bereitet das Westpfalz-Klinikum ein telefonisches Serviceangebot vor. Nähere Informationen dazu folgen heute im Laufe des Tages.

Pressemitteilung vom Mittwoch, 18. März 2020, 8:30 Uhr

Westpfalz-Klinikum verschärft Besuchsregelung erneut

Das Westpfalz-Klinikum verschärft erneut an allen Krankenhaus-Standorten die Besuchsregelung: Intensivstationen und Stationen mit besonders gefährdeten Patienten sind ab sofort für Besucher nicht mehr zugänglich. Das gilt für Kaiserslautern, Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen. Grund ist das erhöhte Risiko einer Weiterverbreitung des Coronavirus durch Publikumsverkehr.

In Einzelfällen können Ausnahmeregelungen mit dem medizinischen Personal getroffen werden. Das gilt zum Beispiel für Geburten. Für alle anderen Stationen bleibt die Besuchsregelung: ein Besucher pro Patient für eine Stunde am Tag erhalten.

Pressemitteilung vom Montag, 16. März 2020, 12:14 Uhr

Keine Abstriche zur Corona-Verdachtsabklärung für ambulante Patienten mehr Kaiserslautern

Ab sofort sind an allen vier Standorten des Westpfalz-Klinikums keine Abstriche zur Corona-Verdachtsabklärung für ambulante Patienten mehr möglich. Die stationäre Versorgung ist davon nicht betroffen. Bei stationären Aufnahmen sind auch weiterhin Abstriche möglich. Die Notfallbehandlung ist sichergestellt.

Bei Fragen rund um das Coronavirus hat die Landesregierung Rheinland-Pfalz eine Hotline unter der Telefonnummer 0800 575 81 00 eingerichtet. Diese ist täglich erreichbar von 8:00 bis 18:00 Uhr, am Wochenende von 10:00 bis 15:00 Uhr.

Bei Krankheitssymptomen wie Husten, Fieber oder Atemnot nehmen Sie bitte telefonischen Kontakt zur Hotline der Ärztlichen Bereitschaftsdienstzentrale auf. Diese ist unter Telefon 116117 zu erreichen. Diese Stelle leitet bei begründetem Verdacht auf das Coronavirus die weitere Diagnostik und Behandlung ein.

Pressemitteilung vom Freitag, 13. März 2020, 20:30 Uhr

Coronavirus: Westpfalz-Klinikum sagt geplante Behandlungen ab und passt die Besucherregelung an

Aufgrund der aktuellen Lage im Hinblick auf das Coronavirus wird das Westpfalz-Klinikum - wie von der Bundesregierung in Abstimmung mit den Ministerpräsidenten der Länder gefordert - an allen Standorten alle geplanten ambulanten und stationären Behandlungen, die medizinisch nicht zwingend notwendig sind, bis auf Weiteres verschieben um notwendige Kapazitäten vorzuhalten. Die Behandlung von Notfällen ist standortübergreifend sichergestellt.

Das Westpfalz-Klinikum teilt weiterhin mit, dass ab sofort an allen Standorten die Besuchsregelung auf eine Person pro Patient am Tag eingeschränkt wird.

Bis auf Weiteres werden alle geplanten Informationsveranstaltungen abgesagt.

Das Westpfalz-Klinikum steht mit den Behörden in ständigem Austausch.

Weitere Informationen zu den Empfehlungen des RKI finden Sie unter: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/artikel/handlungsempfehlungen-corona-rki.html

Pressemitteilung vom Donnerstag, 12. März 2020, 10:00 Uhr

Coronavirus: Westpfalz-Klinikum sagt Gesundheitsforum ab

Da sich das Coronavirus zunehmend in Deutschland ausbreitet, hat das Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern beschlossen, das Gesundheitsforum am Donnerstag zum Thema „Knieschmerzen – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten“ (26. März 2020 im Tagungszentrum des Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern) abzusagen.

Gemäß den allgemeinen Prinzipien der Risikoeinschätzung und ?den Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) handelt es sich bei der Veranstaltung zwar nicht um eine Großveranstaltung im eigentlichen Sinn. Das Westpfalz-Klinikum geht jedoch davon aus, dass die Gefahr einer eher risikogeneigten Zusammensetzung der Teilnehmer besteht.

Um der weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken und zur Gesundheitssicherheit der Bevölkerung beizutragen, findet die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Weitere Informationen zu den Empfehlungen des RKI finden Sie unter: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/artikel/handlungsempfehlungen-corona-rki.html

Pressemitteilung vom Dienstag, 10. März 2020, 11:30 Uhr

Blutspender dringend gesucht

Die Blutspendezentrale Saar-Pfalz verzeichnet einen starken Rückgang bei den Blutspenden: Im Januar und Februar gab es circa 25 Prozent weniger Spenden als in den Monaten zuvor, wie die Blutspendezentrale informiert. „Die Spendenbereitschaft hat bereits seit längerer Zeit nachgelassen, doch die Ausbreitung des Coronavirus hat diesen Trend nochmal verstärkt“, erläutert Dr. med. Alexander Patek, Ärztlicher Leiter der Blutspendezentrale Saar-Pfalz gGmbH.

Viele Menschen seien wegen des Coronavirus verunsichert, so Dr. Patek. Doch der Facharzt für Transfusionsmedizin versichert, dass der Besuch der Blutspendezentrale nicht mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko verbunden ist. Bei den Spendeterminen würden sehr hohe Hygienestandards eingehalten, sodass für den Blutspender keine Gefahr bestehe, sich mit einer Infektionskrankheit anzustecken. „Wir können nur immer wieder appellieren, dass eine Blutspende enorm wichtig ist für die zukünftige Versorgung von bedürftigen Personen“, sagt Dr. Patek.

Wer Blut spenden und Leben retten möchte, hat fast täglich Gelegenheit dazu: Die Öffnungszeiten der Blutspendezentrale Kaiserslautern sind montags, donnerstags und freitags von 7:30 bis 13:30 Uhr, dienstags und mittwochs von 11:30 bis 18:00 Uhr sowie jeden dritten Samstag im Monat von 9:00 bis 12:00 Uhr.

Bei einer Blutspende werden in weniger als zehn Minuten etwa 450 bis 500 Milliliter Blut entnommen. Die gespendete Menge gleicht der Körper schnell wieder aus. Von der Entnahme merkt der Spender fast nichts. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich noch 20 bis 30 Minuten auszuruhen. Zur Stärkung stehen für die Spender belegte Brötchen oder Kuchen und Getränke zur Verfügung. Zudem erhält jeder Spender eine Aufwandsentschädigung.

Pressemitteilung vom Montag, 9. März 2020, 16:45 Uhr

Coronavirus: Westpfalz-Klinikum sagt Veranstaltungen ab

Da sich das Coronavirus zunehmend in Deutschland ausbreitet, hat das Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern beschlossen, einige Veranstaltungen abzusagen. Dabei handelt es sich um:

  • den 19. Südwestdeutschen Schlaganfall- und Präventionstag – Für Betroffene, Angehörige, Interessierte, Ärzte und Medizinstudierende (18. März 2020 im Tagungszentrum des Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern)
  • den 19. Südwestdeutschen Schlaganfall- und Neurotag – Für Ärzte in Klinik und Praxis sowie Medizinstudierende (25. März 2020 in der FCK-Gastronomie des Fritz-Walter-Stadions in Kaiserslautern)

Gemäß den allgemeinen Prinzipien der Risikoeinschätzung und ?den Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) handelt es sich bei den Veranstaltungen zwar nicht um Großveranstaltungen im eigentlichen Sinn. Das Westpfalz-Klinikum geht jedoch davon aus, dass die Gefahr einer eher risikogeneigten Zusammensetzung der Teilnehmer besteht.

Um der weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken und zur Gesundheitssicherheit der Bevölkerung beizutragen, finden die Veranstaltungen erst im kommenden Jahr wieder statt.

Weitere Informationen zu den Empfehlungen des RKI finden Sie unter: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/artikel/handlungsempfehlungen-corona-rki.html

Pressemitteilung vom Freitag, 28. Februar 2020, 17:00 Uhr

Patient mit Coronavirus in gutem Zustand - Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne

Weitere Gemeinsame Pressemitteilung von Gesundheitsamt Kaiserslautern und Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern Kaiserslautern

Dem Patienten, der seit Mittwoch, 26. Februar, wegen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus im Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern behandelt wird, geht es gesundheitlich gut. Dies teilte der behandelnde Arzt Dr. med. Stefan Kniele am Freitagvormittag, 28. Februar, in einer Pressekonferenz mit. „Der Patient hat wenige Beschwerden - Husten, Schnupfen und etwas Heiserkeit. Das Fieber konnte gesenkt werden. Wir machen eine symptomatische Therapie“, sagte der Leitende Arzt der Pneumologie. Dennoch bleibe der Patient in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt für 14 Tage auf der Isolierstation des Krankenhauses.

Das Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern ist auf weitere Verdachtsfälle und Infektionen vorbereitet. Es verfügt über zehn Zimmer, die Isolationsmöglichkeiten bieten. Um bei Bedarf weitere Kapazitäten schaffen zu können, hat das Haus am Standort Kaiserslautern alle geplanten Behandlungen von Freitag, 28. Februar, bis Montag, 2. März, gestrichen. Die einbestellten Patienten wurden telefonisch darüber informiert. „Wir stehen voll und ganz für die Notfallversorgung zur Verfügung“, sagte Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Christian Mönch, Ärztlicher Direktor. Derzeit gebe es eine Vielzahl von Menschen, die den Kontakt zur Notaufnahme suchten, doch nicht jeder Infekt der oberen Atemwege sei auf den Coronavirus zurückzuführen. „Ich erwarte keinen derartigen Anstieg, dass wir an unsere Kapazitätsgrenzen kommen“, ergänzte er.

Dr. med. Thomas Ecker, Leiter der Abteilung für Krankenhaushygiene und Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, ist davon überzeugt, dass das Westpfalz-Klinikum sehr gut vorbereitet ist. „Wir haben viel Erfahrung in der Behandlung von luftübertragbaren Infektionen“, unterstrich Dr. Ecker. Die Kapazitäten seien vorhanden, das Personal sei geschult, die Hygienemaßnahmen würden gut umgesetzt. „Es gibt also keinen Grund, in Panik zu verfallen.“ Menschen, die Symptome bei sich feststellen, fordert er zum Schutz anderer jedoch dazu auf, nicht ins Westpfalz-Klinikum zu kommen, sondern telefonisch den Hausarzt oder das Gesundheitsamt zu kontaktieren. Unter der Telefonnummer 0631 7105 563 hat das Gesundheitsamt Kaiserslautern eigens dafür eine Hotline eingerichtet.

Während das Westpfalz-Klinikum sich um die medizinische Versorgung des erkrankten Mannes kümmert, läuft im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Kaiserslautern die Ermittlung der Infektionsketten auf Hochtouren. Der 32-jährige Mann iranischer Abstammung, der am 19. Februar aus dem Iran über den Flughafen Frankfurt nach Deutschland eingereist und am gleichen Tag mit dem Bus weiter nach Kaiserslautern gefahren ist, hatte nach ersten Erkenntnissen der Kreisverwaltung zu mehreren Gruppen Kontakt. „Zum einen lebt er in einer WG in Kaiserslautern mit zwei weiteren Personen – einem Studenten der Technischen Universität Kaiserslautern und einem Lehrer der Berufsbildenden Schule Landstuhl“, informierte Ralf Leßmeister, Landrat des Kreises Kaiserslautern. „Der Patient ist Mitglied einer Arbeitsgruppe an der Technischen Universität.“ Die Kontaktpersonen seien bereits in häuslicher Quarantäne. Sie wurden von den Amtsärzten hinsichtlich der häuslichen Quarantäne belehrt und für die Laboruntersuchung beprobt. Die Laborergebnisse aus dem Landesuntersuchungsamt in Koblenz lägen jedoch noch nicht vor, so Leßmeister.

Im Verdachtsfall erfolge eine häusliche Unterbringung, wie Peter Kiefer, Beigeordneter der Stadt Kaiserslautern, informierte. Die Stadt Kaiserslautern stelle in solchen Fällen die Verpflegung der betroffenen Personen sicher. Veranstaltungen, die am Wochenende in Kaiserslautern stattfinden, sollen nach aktuellem Stand nicht abgesagt werden. „Im Moment sehen wir nicht die Notwendigkeit dafür“, so Kiefer.

Wir werden die Öffentlichkeit informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Wir empfehlen in Anlehnung an die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes folgendes Vorgehen für Personen, die befürchten, am neuartigen Coronavirus erkrankt zu sein:

Menschen die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Personen, die Kontakt mit einer an 2019-nCoV erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollen das zuständige Gesundheitsamt oder den Hausarzt kontaktieren, um das weitere Vorgehen festzulegen. Sie erreichen das Gesundheitsamt unter der Hotline 0631 7105 563.

Ansprechpartner für die Medien, das Gesundheitsamt Kaiserslautern betreffend:

Dr. Georgia Matt-Haen
Tel. 0176 10024624
E-Mail: georgia.matt-haen@kaiserslautern-kreis.de

Ansprechpartner für die Medien, das Westpfalz-Klinikum betreffend:

Dennis Kolter
Tel. 0170 9900297
E-Mail: presse@westpfalz-klinikum.de

Ansprechpartner für die Medien, die TU Kaiserslautern betreffend:

Julia Väth
Tel. 0631 2055777
E-Mail: presse@uni-kl.de

Pressemitteilung vom Donnerstag, 27. Februar 2020, 19:00 Uhr

Ein Patient mit dem neuartigen Coronavirus wird aktuell im Westpfalz-Klinikum behandelt

Gemeinsame Pressemitteilung von Gesundheitsamt Kaiserslautern und Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern

Das Gesundheitsamt des Landkreises Kaiserslautern bestätigt, dass aktuell im Westpfalz-Klinikum am Standort Kaiserslautern ein Patient behandelt wird, der mit dem neuartigen Coronavirus infiziert ist. Das Gesundheitsamt, die Stadt Kaiserslautern und das Westpfalz-Klinikum arbeiten dauerhaft in enger Abstimmung zusammen. Ebenfalls stehen die Beteiligten in Verbindung zum Gesundheitsministerium (MSAGD) des Landes Rheinland-Pfalz.

Das Gesundheitsamt Kaiserslautern ist aktuell dabei, die näheren Kontaktpersonen des Infizierten zu ermitteln.

Der betroffene 32-jährige Mann iranischer Abstammung ist am 19. Februar 2020 aus dem Iran über den Flughafen Frankfurt nach Deutschland eingereist. Mit einem Bus fuhr er am gleichen Tag weiter nach Kaiserslautern.

Nach aktuellem Kenntnisstand hatte der Patient bis zum Sonntag, 23. Februar 2020, keine Symptome. Nachdem er unter Symptomen wie Schüttelfrost, Fieber und Husten litt, suchte er am Mittwochabend, 26. Februar, die Zentrale Notaufnahme im Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern auf. Das Westpfalz-Klinikum hat den Patienten am späten Abend stationär aufgenommen und entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) behandelt und isoliert. Heute, am 27. Februar, hat sich der Verdacht auf das Coronavirus bestätigt. Dem Patienten geht es den Umständen entsprechend gut, der Zustand ist stabil.

Das Personal des Westpfalz-Klinikums ist im Umgang mit Patienten mit übertragbaren Krankheiten sehr gut geschult. Das Klinikum verfügt ebenfalls über entsprechende Isolationszimmer. Um vorsorglich Kapazitäten zu schaffen, hat das Westpfalz-Klinikum die Entscheidung getroffen im Zeitraum von Freitag, 28. Februar, zunächst bis einschließlich Montag, 2. März, keine geplanten Behandlungen außer Notfälle durchzuführen. Der Klinikbetrieb an den Standorten in Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen läuft uneingeschränkt weiter.

Wir werden die Öffentlichkeit informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Hintergrund zum Coronavirus:

Das RKI hat Handlungsempfehlungen zum Coronavirus herausgegeben, die das Westpfalz-Klinikum beachtet. Wir empfehlen, in Anlehnung an die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes folgendes Vorgehen für Personen, die fürchten am neuartigen Coronavirus erkrankt zu sein:

Menschen die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Personen, die Kontakt mit einer an 2019-nCoV erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollen das zuständige Gesundheitsamt oder den Hausarzt kontaktieren, um das weitere Vorgehen festzulegen.

Sie erreichen das Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 0631 7105 563

Ansprechpartner für die Medien das Gesundheitsamt Kaiserslautern betreffend:

Dr. Georgia Matt-Haen
Tel. 0176 10024624
E-Mail: georgia.matt-haen@kaiserslautern-kreis.de

Ansprechpartner für Medien das Westpfalz-Klinikum betreffend:

Dennis Kolter
Tel. 0170 9900297
E-Mail: presse@westpfalz-klinikum.de