Aktuelle Informationen

Unsere Experten geben Auskunft

Unsere Experten informieren Sie regelmäßig über die aktuelle Situation, Maßnahmen und Tipps zum Thema Coronavirus. Dabei arbeiten wir eng mit der Stadt Kaiserslautern und "Unser Lautern herzlich digital" zusammen. Sehen Sie hier unser aktuellstes Interview. 

Interview mit Hella Blinn, Pflegedienstleiterin in der Westpfalz-Klinikum Pflege GmbH, vom 28. April 2020:

Weitere Interviews mit unseren Experten finden Sie hier.


Tipps und Strategien: Die Corona-Krise überstehen

Die Klinik für Psychosomatik gibt Tipps, Strategien und Hilfsangebote an die Hand, die Ihnen helfen sollen, die Corona-Krise durchzustehen. Wir hoffen, dass wir Sie hiermit in dieser schwierigen und herausfordernden Situation unterstützen können. Auch wenn wir in dieser Zeit dazu neigen, impulsiv zu reagieren, haben wir jetzt die Gelegenheit, unseren Mut, unser Mitgefühl, unsere Geduld und unsere Anpassungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Weiterlesen


Neueste Meldungen

Verschärfte Kontrollen zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen

Stand: 28. August 2020, 17:00 Uhr

Das Westpfalz-Klinikum kontrolliert seit Montag, 31. August, verstärkt, ob Angehörige und Besucher auf dem Klinikumsgelände sowie in den Klinikumsgebäuden die „AHA-Regeln“ – Abstand, Hygiene, Alltagsmasken – einhalten. Darüber hinaus begrenzt das Krankenhaus die Zugangsmöglichkeiten am Standort Kaiserslautern für Patienten und Besucher auf den Haupteingang. Grund sind die erhöhten Infektionszahlen in der Westpfalz in den letzten Wochen sowie das erhöhte Risiko einer Weiterverbreitung des Coronavirus bei Missachtung der „AHA-Regeln“ durch zunehmendem Publikumsverkehr. Die Besuchsregelung „maximal zwei Besucher für maximal zwei Stunden am Tag pro Patient“ gilt weiterhin.

Derzeit befinden sich zwei Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert sind, auf der Isolationsstation des Westpfalz-Klinikums. Darüber hinaus sind insgesamt fünf Mitarbeiter - drei aus dem medizinischen und zwei aus dem technischen Bereich - in den vergangenen Tagen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die betroffenen Mitarbeiter befinden sich seitdem, ebenso wie die Kontaktpersonen, die nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts in die Kategorie Ib fallen, allesamt in häuslicher Isolation. Die umfangreichen Reihentestungen aller Kontaktpersonen waren bislang negativ (Stand: 28.08.2020, 12:00 Uhr).

In den vergangenen Monaten war es unter den Mitarbeitern des Westpfalz-Klinikums nur vereinzelt zu Infektionen mit dem Coronavirus gekommen. In solchen Fällen greifen die Schutzmaßnahmen, die das Krankenhaus bereits zu Beginn der Pandemie etabliert hat und seitdem konsequent umsetzt. Beispielsweise sind Mitarbeiter, die in einem Risikogebiet Urlaub gemacht haben, grundsätzlich verpflichtet, sich für 14 Tage in die häusliche Quarantäne zu begeben, bevor sie ihre Tätigkeit am Krankenhaus wieder aufnehmen.

Neue Besucherregelung für Angehörige

Stand: 28. Juli 2020, 12:00 Uhr

Das Westpfalz-Klinikum hat die Besucherregelung für Angehörige von Patienten an den vier Standorten Kaiserslautern, Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen erneut angepasst. Seit Montag, 27. Juli 2020, gilt die Regelung: zwei Besucher pro Patient für maximal zwei Stunden am Tag. In Einzelfällen können weiterhin Ausnahmeregelungen mit dem medizinischen Personal getroffen werden.

Dennoch appelliert das Klinikum nach wie vor an alle Angehörigen und Besucher, zu überprüfen, ob ihr Besuch zwingend notwendig ist. „Denn mit jedem Besuch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Viren wie das Coronavirus auch im Krankenhaus verbreiten. Außerdem steigt die eigene Infektionsgefahr“, sagt Dr. med. Thomas Ecker, Leiter der Krankenhaushygiene.

Beim Betreten des Westpfalz-Klinikums gilt auch weiterhin Maskenpflicht. Patienten erhalten bei ihrer Aufnahme nach wie vor einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Und auch Besucher werden aufgefordert, bei Eintritt in das Klinikum eine Community-Maske zu tragen sowie am Eingang die Hände zu desinfizieren und während des Aufenthalts die Hygiene-Richtlinien (Mindestabstand, Niesetikette etc.) einzuhalten. Personen, die Symptome haben, die auf COVID-19 hinweisen, oder die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einer an dem Coronavirus erkrankten Person hatten, ist der Zutritt nicht gestattet.

Patienten, die zu einer geplanten Behandlung einbestellt sind, werden aktuell noch vor ihrer stationären Aufnahme abgestrichen und auf COVID-19 getestet. Der Abstrich erfolgt nach wie vor in einem separierten Bereich. Covid-19-Patienten werden auch in Zukunft personell sowie räumlich getrennt auf speziellen Isolationsstationen behandelt. Mittlerweile sind im Westpfalz-Klinikum mehr als 100 Covid-19-Patienten behandelt worden. Aktuell gibt es jedoch keine Corona-Patienten am Westpfalz-Klinikum. (Stand: 28. Juli 2020, 12:00 Uhr)

Unterstützen Sie uns jetzt mit Ihrer Spende!

Stand: 30. März 2020

Für die Gesundheit der Menschen in unserer Region sind wir bereit, alles Menschenmögliche zu tun. Unser Ziel ist es, der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken und die Betroffenen in unserem Klinikum optimal zu versorgen. Diese Krise bringt uns - auch finanziell - an unsere Grenzen. Bitte unterstützen Sie uns deshalb in dieser herausfordernden Zeit mit Ihrer Spende!

Unsere Bankverbindung lautet:

Kreissparkasse Kaiserslautern
IBAN: DE76 5405 0220 0004 0099 99
SWIFT-BIC: MALADE51KLK
Stichwort: Spende Corona

Benötigen Sie eine Spendenquittung, schreiben Sie an helfen@westpfalz-klinikum.de

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung!

Hilfeaufruf an die Unternehmen der Region

Stand: 26. März 2020

Offener Brief betreffend der Sicherung der medizinischen Versorgung des Landes Rheinland-Pfalz an die Unternehmen der Region im Ausnahmezustand der Coronavirus-Pandemie

Sehr geehrte Damen und Herren,

die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie rufen globale Fassungslosigkeit hervor. Die Auswirkungen schlagen sich mit einer großen Bandbreite auf das private und wirtschaftliche Leben in Europa, in Deutschland und somit auch auf die Pfalz aus.

Die rasant steigenden Infektionszahlen in Deutschland befeuern die Erwartungen eines Ausnahmezustandes vergleichbar mit den Situationen in Italien, Spanien und Frankreich. Diese Entwicklungen stellen die deutschen Krankenhäuser vor eine immense versorgungstechnische Herausforderung. Gemeinsam mit der Bundes- und Landesregierung, den lokalen Behörden und allen regionalen Gesundheitseinrichtungen bereiten wir uns seit Wochen auf den Ernstfall vor. In der Versorgungskette ist das Westpfalz-Klinikum zu einem Schwerpunktzentrum für Coronafälle eingerichtet worden, welches im Auftrag der Landesregierung die stationäre medizinische Versorgung in Rheinland-Pfalz sicherstellen soll.

Diesem Auftrag versuchen wir mit höchstem Einsatz unserer sehr gut ausgebildeten Pflege-, Ärzte und medizinischen Fachkräfte unter einem hohem Ressourceneinsatz gerecht zu werden. Wir als Geschäftsführung setzen alles daran, die hierfür nötige Infrastruktur im Krankenhaus zur Verfügung zu stellen.

Die sich überschlagenden Ereignisse wirken sich jedoch in vieler Hinsicht auf die Gewährleistung dieser notwendigen strukturellen Voraussetzungen aus. Besonders die Beschaffung zwingend benötigter Schutzausrüstung stellt ein erhebliches Problem und ein immenses Risiko mit gewaltigem Ausmaß für eine erfolgreiche medizinische Versorgung dar. Insbesondere die Beschaffungswege für Schutzhandschuhe aus Nitril sind europaweit ausgeschöpft und zum Erliegen gekommen. Dieser Engpass ist auf unabsehbare Zeit zu vermuten. Über einen Nachschub herrscht branchenweite Ungewissheit. Noch kann die Westpfalz-Klinikum GmbH die Kliniken mit Lagerbeständen versorgen, diese Vorräte werden jedoch in absehbarer Zeit ausgeschöpft sein.

Die Lage ist ernst! Obwohl es um einen kleinen Baustein in der Behandlung infizierter Fälle geht, nehmen diese Produkte einen Grundbaustein für die Hygiene und damit die Verhinderung einer unkontrollierten Übertragung des Coronavirus innerhalb des Krankenhauses ein. Welche Konsequenzen eine solche Entwicklung mit sich bringt, zeigen die medial kursierenden Bilder aus Italien. Dort ist die medizinische Versorgung in manchen Regionen an seine Grenzen gekommen und damit unbeherrschbar geworden. Ausschlaggebend dafür sind ausgereizte Kapazitäten, überlastete personelle Ressourcen sowie erschöpfte Bestände.

Wir geben alles dafür, einen solch erschreckenden Zustand in unserer Heimat zu verhindern.

Ich möchte Ihr Auge auf die Tatsache lenken, dass eine erfolgreiche medizinische Versorgung ohne die genannte Schutzausrüstung unsere Wirkungskraft schnell fesseln, unsere Grenzen schnell erreichen und in Konsequenz die Eindämmung der Infektionswelle schnell unbeherrschbar machen wird. Hiermit bitte ich Sie im Namen der Geschäftsführung der Westpfalz-Klinikum GmbH um ihre Unterstützung! Wir richten dieses Schreiben gezielt an Ihr Unternehmen, da wir uns aus Ihrem branchenspezifischen Tätigkeitsfeld, die Möglichkeit alternativer Beschaffungswege für Produkte, im Speziellen das Produkt:

unsterile, ungepuderte Untersuchungshandschuhe aus Nitril, CE-Kennzeichnung: CE EN455

gewinnen und in Konsequenz einen Versorgungsengpass verhindern zu können.

Ich bitte Sie persönlich und inständig um Ihre Unterstützung, um gemeinsam unsere Region vor der bevorstehenden Notlage zu schützen und erschreckende Verhältnisse zu verhindern.

Wir würden uns über eine baldige Rückmeldung von Ihnen freuen. Hierzu haben wir außerdem eine zentrale Anlaufstelle für Hilfsangebote eigens eingerichtet, welche unter der E-Mail-Adresse: helfen@westpfalz-klinikum.de zu erreichen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Förster
Geschäftsführer


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