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Unsere Experten informieren Sie regelmäßig über die aktuelle Situation, Maßnahmen und Tipps zum Thema Coronavirus. Dabei arbeiten wir eng mit der Stadt Kaiserslautern und "Unser Lautern herzlich digital" zusammen. Sehen Sie hier unser aktuellstes Interview. 

Interview mit Dr. med. Stefan Kniele, Leitender Arzt der Pneumologie, vom 23. Oktober 2020:

Weitere Interviews mit unseren Experten finden Sie hier.


Neueste Meldungen

Sofortiger Besucherstopp an allen Standorten

Stand: 23. Oktober 2020, 15:00 Uhr

Wegen der bundesweit und auch regional stark steigenden Infektionszahlen mit dem SARS-CoV-2-Erreger hat die Corona-Taskforce im Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern am Freitagmorgen (23. Oktober 2020) die Schutzmaßnahmen deutlich ausgeweitet. Ab sofort ist das Westpfalz-Klinikum an den vier Standorten Kaiserslautern, Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen für alle Besucher geschlossen. Außerdem werden ab sofort am Standort Kaiserslautern erneut alle nicht medizinisch notwendigen geplanten Behandlungen ausgesetzt. Die betroffenen Patienten werden zurzeit informiert.

Ausnahmen zum Besuchsverbot werden in Absprache mit dem medizinischen Personal zugelassen, beispielsweise bei der Begleitung von Schwerkranken oder Sterbenden sowie bei Geburten.

Sowohl die Notfallversorgung als auch die Behandlung von COVID19-Patienten bleibt natürlich weiterhin aufrechterhalten. Des Weiteren sind medizinisch notwendige Eingriffe, beispielsweise in der Onkologie, von dieser Regelung selbstverständlich nicht betroffen.

„Wir werden die weitere Entwicklung sehr aufmerksam beobachten, die Lage täglich neu bewerten und dann unmittelbar reagieren“, sagt Geschäftsführer Peter Förster. Nochmals verschärft wurden auch die Regelungen für die Beschäftigten im Westpfalz-Klinikum. Das Tragen des erhöhten FFP2-Schutzes ist bis auf Weiteres ab heute für alle Beschäftigten Pflicht.

Derzeit werden im Westpfalz-Klinikum insgesamt zwölf positiv auf COVID19-getestete Patienten stationär behandelt. Es befinden sich weiterhin zurzeit sechzehn Beschäftigte in häuslicher Isolation, da bei ihnen der Corona-Virus nachgewiesen wurde. (Stand: 23.10.2020, 13:00 Uhr)

In solchen Fällen greifen die Schutzmaßnahmen, die das Krankenhaus bereits zu Beginn der Pandemie etabliert hat und seitdem konsequent umsetzt. Beispielsweise sind Beschäftigte, die in einem Risikogebiet Urlaub gemacht haben, grundsätzlich verpflichtet, sich für 14 Tage in die häusliche Quarantäne zu begeben, bevor sie ihre Tätigkeit am Krankenhaus wieder aufnehmen.


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