09.11.2020 08:42 // Ein Bart für die Gesundheit

Die Klinik für Urologie beteiligt sich an der weltweiten Präventionskampagne „Movember“.

Prof. Dr. med. Hagen Loertzer, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie

Um das Thema Männergesundheit in den Fokus zu rücken, beteiligt sich die Klinik für Urologie und Kinderurologie am Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern im November an der weltweiten Präventionskampagne „Movember“. Idee der Kampagne ist es, dass Männer sich Bärte wachsen lassen und Spenden für Projekte zur Prävention von Prostatakrebs, Hodenkrebs sowie psychischen Erkrankungen sammeln. „Außerdem wollen wir mit dieser Aktion Männer motivieren, offen über ihre Gesundheit zu sprechen und sich in schwierigen Situationen Hilfe zu suchen“, sagt Prof. Dr. med. Hagen Loertzer, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie.

Prostatakrebs ist in Deutschland unter Männern die häufigste Krebserkrankung. Pro Jahr werden laut Robert Koch-Institut bundesweit mehr als 60.000 Neuerkrankungen diagnostiziert. Hodenkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei jungen Männern. Früh erkannt sind die Heilungschancen gut. Auch psychische Erkrankungen können tödlich enden. Weltweit stirbt jede Minute ein Mann durch Suizid. Männer aller Altersgruppen erkennen oft nicht, wenn sie ein Problem mit ihrer psychischen Gesundheit haben, und bitten meistens nur ungern um Hilfe.

Die Initiative „Movember“ hat seit 2003 mehr als 1.250 Projekte zur Männergesundheit auf der ganzen Welt finanziert. Dabei handelt es sich um Projekte, die Gesundheitsforschung aufrütteln sollen. Darüber hinaus sollen die Projekte die Art und Weise verändern, wie Gesundheitsdienste Männer erreichen und unterstützen. Ziel der Initiative ist es, bis 2030 die Zahl der Männer, die vorzeitig sterben, um 25 Prozent zu reduzieren.

Nähere Informationen zum aktuellen Spendenstand oder wenn Sie selbst spenden möchten, finden Sie hier.