13.01.2020 13:29 // Zwei neue MRTs für den Standort Kaiserslautern

Die Neugestaltung der Radiologie am Standort Kaiserslautern hat begonnen: Das Haus hat zwei neue MRT-Geräte bekommen.

Prof. Dr. med. Reinhard Meier, Chefarzt der Klinik für Radiologie

Ein Schwerlastkran hob die beiden Großgeräte von außen über die Albert-Schweitzer-Straße in den ersten Stock von Haus 6. Mitarbeiter der Firma Siemens Healthineers sowie Mitarbeiter des Referats Bau betreuten die Anlieferung der 7,25 und 4 Tonnen schweren Geräte. Diese wurden auf speziellen Bodenplatten in die neu gebauten Kabinen überführt.

Rolf Crolly, Leiter des Referats Bau, sagt: „Die Planung und Realisierung des neuen MRT-Bereiches im bestehenden Gebäude Haus 6 war aufgrund der vorgegebenen Rahmenbedingungen eine anspruchsvolle Aufgabe. Nutzer, Planer und ausführende Firmen haben sie gemeinsam mit hohem Engagement gelöst. Nun freuen wir uns auf die sich anschließende Planung der neuen Radiologie, die den Funktionsbereich längs der Ambulanzstraße komplettieren wird.“

Geräte entsprechen den neuesten Anforderungen

Insgesamt hat der Aufbau beider MRTs fünf Tage gedauert. Das erste Gerät, das angeschlossen wurde, ist ein 3-Tesla-MRT. Es ist das aktuell modernste Gerät dieser Art. Das zweite Gerät ist ein 1,5-Tesla-MRT, das sich in der Feldstärke – das heißt in der Schärfe der Aufnahmen – vom 3er-Tesla unterscheidet, wie Projektleiter Oliver Kehrein von Siemens Healthineers erläuterte.

Beide Geräte wurden bereits im Siemens-Werk aufgebaut und getestet. „Dennoch stellt jeder Standort neue Herausforderungen an die Installation eines Gerätes“, so Kehrein. Denn die Hochfrequenz-Kabinen – auch Faradayscher Käfig genannt –, in denen die MRTs künftig stehen, müssen den neuesten Anforderungen entsprechen. Um das Personal anzuleiten, begleitete der Siemens-Projektleiter die ersten Aufnahmen.

Verbesserte Qualität und kürzere Wartezeiten

Prof. Dr. med. Reinhard Meier, Chefarzt der Klinik für Radiologie, sagt: „Damit haben wir einen großen und wichtigen Schritt in Richtung der Neugestaltung der Radiologie getan. Sowohl unsere Mitarbeiter als auch unsere Patienten werden davon profitieren. Mein Team und ich freuen uns auf die Arbeit in den neu renovierten Räumen. Durch die Anschaffung und Modernisierung der MRTs können wir nicht nur die Qualität unserer Untersuchung verbessern, sondern auch die Wartezeit für unsere Patienten verkürzen.“

Was in Kürze noch folgt, ist die Aufrüstung des bestehenden MRT-Geräts in Haus 7 Ebene 2. „Dieses Gerät wird praktisch kernsaniert“, sagte Kehrein. Das zehn Jahre alte Gerät erhalte neue, moderne Komponenten und werde dadurch auf den Stand eines circa zwei bis drei Jahre alten Gerätes aufgerüstet.