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Qualitätsmanagement

Tiefgreifende Veränderungen zwingen Krankenhäuser, neue Wege zu gehen. Diese Veränderungen beruhen auf
  • Gesetzlichen Vorgaben, z. B. Umsetzung des G-DRG-System
  • Verknappung der Ressourcen
  • Steigendem Wettbewerb zwischen den Krankenhäusern
  • Demographischen Entwicklungen.
Gleichzeitig ist es aber unser Ziel, die Qualität unserer medizinischen Versorgung zu erhalten bzw. zu verbessern. Alles deutet darauf hin, dass diese Entwicklungen in Zukunft noch weiter an Bedeutung zunehmen werden.

Allgemeine gesellschaftliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, wie etwa der steigende Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung oder der anhaltende Druck auf die Arbeitskosten und hier vor allem die Lohnnebenkosten lassen mittelfristig keine Entlastung der Kostensituation im Gesundheitswesen erwarten.

Zu den wesentlichen Auswirkungen der Reformen im Gesundheitswesen gehört ein Abbau von Akutbetten zugunsten "preisgünstiger" Angebote im vor- und nachstationären Bereich. Zentren für ambulantes Operieren, Tageskliniken, Spezialeinrichtungen zur Frührehabilitation, Kooperationen mit Mitanbietern,Weiterentwicklung integrierter Versorgungsstrukturen und Ausbau medizinischer Kompetenzzentren sind Beispiele dafür.

Der Wettbewerb zwischen existierenden Anbietern "traditioneller" medizinischer Dienstleistungen im stationären Bereich wird sich verschärfen und zusätzlich werden neue Konkurrenten mit spezialisierten Dienstleistungen auf den Gesundheitsmarkt drängen. Die "richtige", also am tatsächlichen Bedarf orientierte Leistung, in einer möglichst hohen Qualität und zu einem vergleichsweise günstigen Preis anzubieten, ist die zentrale Aufgabenstellung für das Krankenhaus-Management.

Vor diesem Hintergrund entschloss sich 1995 die Geschäftsführung des Westpfalz-Klinikums, ein umfassendes Qualitätsmanagement in beiden Standorten einzuführen.

Wesentliche Merkmale solcher Managementansätze sind eine hohe

  • "Kundenorientierung",
  • Mitarbeiterorientierung und
  • Prozessorientierung.

Zu den wichtigsten Kunden eines Krankenhauses zählen natürlich in erster Linie die Patienten, aber auch die einweisenden Ärzte und die Kostenträger. Gerade im Bereich der medizinischen Versorgung wirkt sich das Handeln der Mitarbeiter direkt auf die Qualität der Dienstleistungen aus.

In diesem Zusammenhang gilt es, die Organisation zentraler Abläufe noch stärker auf die Bedürfnisse der Patienten, deren Angehörigen, der einweisenden Ärzte und der Nachversorger auszurichten. Insgesamt handelt es sich um einen Veränderungsprozess, der alle Abteilungen und alle Mitarbeiter einbezieht.

1995 bildete das Europäische Qualitätsmodell die Grundlage für alle Maßnahmen.

Beispielhafte Projekte, die derzeit bearbeitet werden, sind:

  • Durchführung regelmäßiger Patientenbefragungen
  • Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den bettenführenden Stationen und den Funktionsbereichen, z. B. Röntgen, Endoskopie
  • Erstellung von Behandlungspfaden für bestimmte Krankheitsbilder
  • Vorschlagswesen

In der Umsetzung eines QM-Systems orientieren wir uns heute an KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus). Die Umsetzung wird bei Einbeziehung aller vier Standorte sicher noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Ein solches System unterliegt im weiteren einem steten Wandel mit kontinuierlichen Verbesserungen.

Etabliert hat sich eine Stabsstelle für Qualität und DRG’s, die der Geschäftsführung angegliedert ist. Sie ist interdisziplinär mit Mitarbeitern aus verschiedenen Fachbereichen besetzt.


Qualitätsbeauftragte:


Barbara Ackermann
Tel.: (0631) 203-1879
Fax: (0631) 203-2009
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Manuel Matzath
Tel.: (0631) 203-2103
Fax: (0631) 203-2009
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Dr. Heidrun Jäger
Tel.: (0631) 203-1878
Fax: (0631) 203-2009
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