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Abteilung für Strahlentherapie

In der Strahlentherapie spielt die Behandlung bösartiger Erkrankungen eine zentrale Rolle. Durch die technische Weiterentwicklung gilt sie mittlerweile in vielen Bereichen als Therapie der Wahl oder ist anderen etablierten Behandlungsstrategien ebenbürdig. Auch bei der Behandlung gutartiger Erkrankungen (z. B. entzündlichen und degenerativen Prozessen, Hautveränderungen und v. a. m.) wird sie erfolgreich eingesetzt. Um eine optimale Strahlenwirkung mit für den Patienten möglichst wenig Nebenwirkungen zu erreichen, sind äußerst komplizierte und aufwendige Techniken zur Festlegung und Berechnung der Bestrahlungsmethoden erforderlich. Nur der Einsatz hochmoderner Rechnersysteme ermöglicht unter Zuhilfenahme von Schnittbildserien (CT/MRT) die Planung und Durchführung dreidimensionaler konformaler Bestrahlungen.

Beschleuniger
 

Die Strahlentherapie am WKK verfügt in Kaiserslautern über einen Linearbeschleuniger (Mevatron-KD2, Fa. Siemens), einen Therapiesimulator zur Röntgenlokalisation der zu bestrahlenden Regionen und zwei 3D-Bestrahlungsplanungssysteme (Pinnacle, Fa. ADAC Lab.). Die Anschaffung eines zweiten Linearbeschleunigers steht bevor. Durch diese apparative Ausstattung sind wir in der Lage, den hohen Anforderungen der modernen perkutanen Strahlentherapie gerecht zu werden.

Seit 1999 führt die Strahlentherapie in Kooperation mit der Kardiologie im Hause (Med. Klinik II) zur Behandlung von Restenosen gestenteter Koronararterien die intravasale Brachytherapie mit Strontium90 (Betastrahler) durch.


Ltd. Ärztin:
Dr. Eveline Marasas
Tel.: (0631) 203-1712
Fax: (0631) 203-2202
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Vorzimmer:
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Fax (0631) 203-2202