Seit Anfang 1998 besteht die Abteilung für internistische Rheumatologie. Hier werden entzündliche und verschleißbedingte (degenerative) Erkrankungen der Bewegungsorgane sowie Osteoporose (Kalksalzminderung des Knochens mit Wirbelkörperbrüchen) diagnostiziert und eine Behandlung eingeleitet.
Die Abteilung wird in enger Kooperation mit der Orthopädischen Klinik geführt. Während man auch heute noch oft die Meinung hört: "Bei Rheuma da kann man ja doch nichts machen", so können in der Abteilung für Rheumatologie die entsprechenden Erkrankungen diagnostiziert werden und eine Behandlung eingeleitet werden. Bei fast allen Patienten läßt sich dadurch die Rheumaerkrankung wesentlich bessern oder aufhalten.
Dies führt nicht nur zu einer geringeren Schmerzsymptomatik und verbesserten Beweglichkeit, sondern hat insbesondere eine verbesserte Lebensqualität zum Ziel.
Auch Patienten, bei denen schon erhebliche Veränderungen des Bewegungsapparates bestehen, kann durch entsprechende Maßnahmen geholfen werden. Schwerpunkte sind bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen neben der Einleitung medikamentöser Therapieformen auch eine Patientenschulung, eine intensive krankengymnastische und ergotherapeutische Betreuung sowie ein enger Kontakt zur Rheumaliga. Während in anderen Regionen eine flächendeckende Versorgung von Rheumapatienten gewährleistet ist, bestehen in der Pfalz erhebliche Defizite. Durch die Abteilung für internistische Rheumatologie hoffen wir, zum Wohle des Patienten, die wohnortnahe Versorgung der Rheumakranken zu gewährleisten.