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Klinik für neurochirurgische / neurologische Frührehabilitation

Aufgabengebiet der neurochirurgisch / neurologischen Frührehabilitation ist der frühestmögliche Einsatz eines eigenständigen Therapiekonzeptes zur Behandlung von Patienten mit schwerer Schädigung des zentralen und peripheren Nervensystems.

Aufgenommen werden Patienten nach Schädel - Hirn - Verletzungen, nach operativen Eingriffen an Gehirn und Rückenmark, nach Hirnblutungen, zerebralen Gefäßmissbildungen, Hirninfarkten und entzündlichen Hirnerkrankungen.

Die Notwendigkeit des frühen Therapiebeginns in der neurochirurgischen Rehabilitation basiert auf der zeitlich begrenzten Fähigkeit zur Reorganisation der geschädigten Nervenverbindungen. Nur durch den rechtzeitigen Einsatz individueller, funktionsabhängiger Behandlungen können diese Lernprozesse geleitet und Fehlsteuerungen vermieden werden.

Beschreibung der Klinik

Die Klinik verfügt über zentrale Monitorüberwachung und 8 Observationsbetten sowie zwei Behandlungsbetten auf der interdisziplinär geführten Intensivstation. Somit ist die Übernahme der Patienten nach schwerer Schädel-Hirn-Verletzung, operativen Eingriffen am Gehirn und Rückenmark, Hirnblutungen, zentralen Gefäßmißbildungen, Hirninfarkten und entzündlichen Erkrankungen von den Intensivstationen der primär versorgenden Kliniken sichergestellt.

Nach Diagnosestellung und Ermittlung des Rehabilitationspotentials wird nach einem individuell erstellten Plan therapiert.

Neben den bildgebenden Untersuchungsverfahren steht ein neurophysiologisches Diagnostiklabor mit EEG, EMG, evozierten Potentialen, Magnetstimulation und trans- und extrakranieller Dopplersonographie zur Verfügung.

Bei der Behandlung stehen die Bewegungstherapie, die Behandlung von Wahrnehmngsstörungen und die fazioorale Therapie im Vordergrund. Reaktivierende stimulierende Pflege (T.Hanauer, Stationsleitung) führt zur frühzeitigen Mobilisierung.

Ergotherapeuten (W.Schreiner, Fachbereichsvertretung) führen kognitive Stimulationen durch und trainieren Raumorientierung, Koordination und Alltagsaktivitäten.

Physiotherapeuten (H. Rihlmann; Fachbereichsvertretung) bauen pathologische Reflexmuster ab, fördern die Willkürmotorik und die Mobilisierung der Spastik.

Sprachtherapeuten (B.Schäfer, Fachbereichsvertretung) unterstützen die Sprachanbahnung und passen computergestützte Kommunikationssysteme an. Durch neuropsychologische und psychotherapeutische Maßnahmen wird die Wiedereingliederung der Patienten vorbereitet.


Chefarzt:
Priv.-Doz. Dr. Johannes Schleep
Tel.: (06381) 93-5424
Fax: (06381) 93-5716
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Oberarzt:
Dr. Jürgen Lehmann
Tel.: (06381) 93-5417
Fax: (06381) 93-5716
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Station: B 4
Neurorehabilitative Ambulanz
Dienstag von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Spezielle Dyspahgie-Ambulanz
Mittwoch von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Terminvereinbarung über das Sekretariat
der Klinik Tel. (06381) 93-5424