In hygienisch höchster Reinheit

In einem Klinikum werden jeden Tag viele Instrumente und Geräte genutzt, die alle wieder gereinigt werden müssen – und zwar nach neuesten hygienischen Erkenntnissen! Das WKI als hundertprozentige Tochtergesellschaft des Westpfalz-Klinikums sorgt als ein Dienstleistungsbetrieb für die hygienisch einwandfreie Aufbereitung der Medizinprodukte im Klinikum. Mit rund 50 Mitarbeitern sorgen wir an zwei Betriebsstätten für die entsprechenden Reinigungs- und Logistikprozesse.

Ein zertifiziertes Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 13485:2012 ist eingeführt und wird angewendet im Bereich Aufbereitung von Medizinprodukten, entsprechend der Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zu den „Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten“ ist eingeführt.

Von großer Bedeutung ist für uns die Qualifizierung unserer Mitarbeiter – nicht nur, weil wir nach Medizinprodukte-Betreiberverordnung §4 verpflichtet sind, mit sach- und fachkundigem Personal zu arbeiten. Uns ist bewusst, wie wichtig die perfekte Hygiene in einer Klinik ist. Daher schicken wir unsere Mitarbeiter zu Fachkundeschulungen, achten auf die Einhaltung eines Schulungsplanes und sorgen zudem für die Teilnahme an zielorientierten Fortbildungen, damit wir stets auf dem aktuellen Stand des Wissens sind.

 

Philosophie & Fakten

Die Westpfalz-Klinikum Instrumentenaufbereitungs-GmbH zeichnet sich aus durch:

  1. hervorragende geschulte und motivierte Mitarbeiter
  2. eine moderne, flexible Unternehmenskultur mit Qualitätsmanagementsystem
  3. eine leistungsfähige, technische Ausstattung nach neuestem Stand der Technik und Wissenschaft im Bereich der Reinigung, Desinfektion sowie im Bereich der Sterilisation:

• 10 Reinigungs- und Desinfektionsgeräte davon 1 Gerät speziell zur Aufbereitung des Augeninstrumentariums in Kaiserslautern und 4 Reinigungs- und Desinfektionsgeräte in Kusel
• 5 Sterilisatoren bzw. Großraumsterilisatoren (4x9 StE, 1x18 StE) und zwei Sterilisatoren in Kusel
• 2 Plasmasterilisatoren zur Sterilisation von thermolabilen Instrumenten in Kaiserslautern
• 1 Großkammer-Reinigungs- und Desinfektionsgerät zur Aufbereitung von Instrumentencontainern, Transportwägen und OP-Schuhen und ein Gerät in Kusel
• 3 Siegelgeräte zum Verpacken des Einzelinstrumentariums in Kaiserslautern und 2 Siegelgeräte in Kusel

Alle Geräte sind validiert. Durch die validierten dokumentierten Prozesse ist eine patientenbezogene Dokumentation möglich.

  1. Eine langjährige, gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern als Lieferanten und Kunden.
  2. Eine softwaregestützte Sieblistenverwaltung und Dokumentation sowie eine Prozessdarstellung.

 

Prozessabläufe

Eine Zentralsterilisation ist eine hochkomplexe Anlage, in der chirurgische Instrumente und OP-Zubehör dekontaminiert, gereinigt, definiert zusammengestellt, sterilisiert und als gebrauchsfertiges Operationsset unter Berücksichtigung spezieller Kundenwünsche bereitgestellt wird. Neben den OP-Bereichen werden natürlich auch alle anderen Bereiche eines Krankenhauses mit Sterilgut versorgt.

Die Sterilgutversorgung im Krankenhaus hat sich insbesondere in den letzten Jahren aus der reinen Sterilisation zu einem Versorgungsschwerpunkt entwickelt, dem wegen der Vielfältigkeit der Anforderungen und der übertragenen Aufgaben eine zunehmende Bedeutung zukommt.

Immer strengere Gesetzesauflagen erfordern heute in der Sterilisation den Einsatz modernster Techniken und ein Qualitätsmanagement. Bedingt durch immer weiterentwickelte OP-Techniken und komplexere Instrumente werden die Ansprüche unserer „Kunden“ immer mehr zu einem Maßstab für die Qualitätspolitik.

Zur Sicherung dieser Anforderungen vertreten wir die Auffassung, dass in Bezug auf die optimale Medizinprodukte-Aufbereitung gesicherte Erkenntnisse und Empfehlungen aller für uns wichtigen Gesetze und Vorschriften angewandt werden müssen.

Die Einhaltung und Umsetzung der vom Gesetzgeber geforderten Richtlinien erfolgt durch regelmäßige Wartung der Reinigungs- Desinfektions- und Sterilisationsanlagen, die Kontrolle sowie die Validierung dieser Prozesse sind ein wichtiger Bestandteil für eine gute Qualität.

Die Medizinprodukte-Aufbereitung erfolgt und wird unterstützt durch ein modernes, spezielles Informationssystem. Die Erstellung und Archivierung von Daten, sowohl elektronisch als auch in Papierform, erfolgt abgestimmt nach vorgegebenen Maßregeln.

Als primären Kunden sehen wir den Patient mit seinen Bedürfnissen, die er an unser Dienstleistungsunternehmen stellt.

Zur Erfüllung dessen arbeiten wir ständig an der Verbesserung unserer Prozesse.