Wichtige Kooperationen

Sicherlich haben Sie von Aristoteles' Erkenntnis gehört, wonach das Ganze mehr ist als die Summe der Teile. Diese Erkenntnis machen wir uns zunutze, indem wir das Westpfalz-Klinikum hier in der Region und darüber hinaus stark vernetzen. Mit diesen Netzwerken und Kooperationen erweitern wir unser Wissen und bekommen frische Impulse, was wiederum unseren Patienten zugutekommt. Zu den wichtigsten Kooperationspartnern gehören:

Kooperation mit Klinikum Saarbrücken gGmbH

Zwischen der Westpfalz-Klinikum GmbH und dem Klinikum Saarbrücken gGmbH wurde im Jahr 2000 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.

Diese Kooperation schlägt sich in verschiedenen Bereichen nieder: Neben dem gemeinsamen Betrieb der Blutspendezentrale Saar-Pfalz gGmbH erbringen wir für das Klinikum Saarbrücken die Sterilisation der Instrumente (siehe die Instrumentenaufbereitung WKI) und im Gegenzug wird unsere Schmutzwäsche in Saarbrücken gereinigt.

Brustzentrum Westpfalz und Nahe

Die Westpfalz-Klinikum GmbH bildet seit Juli 2005 gemeinsam mit dem Klinikum Idar-Oberstein GmbH, St. Johannis-Krankenhaus Landstuhl gGmbH, Städtisches Krankenhaus Pirmasens gGmbH und Evangelisches Krankenhaus Zweibrücken das Brustzentrum Westpfalz und Nahe.

Diese Mitglieder sowie weitere klinische und ambulante Kooperationspartner arbeiten eng zusammen, um die zeitnahe Versorgung aller Patientinnen nach Struktur- und Qualitätsvoraussetzungen zu gewährleisten. Hierbei kommen Behandlungsstandards zur Anwendung. Der Standort Kaiserslautern wurde erfolgreich zertifiziert.

Kontakt:
Zentrumsleitung und Koordinator:
Prof. Dr. Hans-Joachim Voigt
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Standort I Kaiserslautern
Tel.: 0631 203-1304
Dr. Heidrun Jäger
Geschäftsbereich Medizinökonomie
Tel.: 0631 203-1878

Darmkrebszentrum Westpfalz

Im September 2009 wurde das Darmkrebszentrum Westpfalz gegründet. Ziel ist eine weitgehende Koordinierung von lückenlosen Behandlungsabläufen für Patienten, beginnend mit der Diagnosefindung über die operative Therapie bis hin zur Nachsorge.

Im Westpfalz-Klinikum sind primär die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Standort Kaiserslautern sowie die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Standort Kirchheimbolanden beteiligt. Hinzu kommen umfangreiche interne und externe Kooperationspartner, hauptsächlich niedergelassene Arztpraxen verschiedener Fachrichtungen und alle sonstigen Angebote, wie z. B. Psycho-Onkologie, Physio- und Ernährungstherapie etc. Beide Hauptstandorte sind erfolgreich zertifiziert.

Kontakt:
Zentrumsleitung:
Priv.-Doz. Dr. Dr. Christian Mönch
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie
Standort Kaiserslautern
Tel.: 0631 203-1414
Stellvertretung und Koordinator:
Dr. Michael Schmid
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Standort Kirchheimbolanden
Tel.: 06352 405-500

Initiative Gesundheitsnetzwerk Westpfalz

Gegründet wurde die "Initiative Gesundheitsnetzwerk Westpfalz", um die Kompetenzen in den Bereichen Regionalentwicklung und -politik, Gesundheitsökonomie sowie Qualitäts- und Netzwerkmanagement zu bündeln.

Ansatzpunkt zum Aufbau eines Gesundheitsnetzwerks ist ein Strategieentwicklungsprozess regionaler Kooperationspartner des Gesundheitswesens, der Hochschuleinrichtungen sowie regionalpolitischen Vertretern.

Grundsätzliches Ziel ist es dabei, durch Verbesserung der Kooperation und Vermarktung der Leistungserbringer in der Gesundheitswirtschaft eine bessere Patientenversorgung sicherzustellen, Gesundheitsdienstleistungen zu optimieren und das Wirtschaftswachstum sowie die Beschäftigung im Gesundheitsbereich zu steigern.

Darüber hinaus sollen in der Region bereits etablierte und bewährte Konzepte im Bereich Gesundheitswirtschaft identifiziert und kommuniziert werden, um so Lernprozesse zu initiieren und die Gesundheitskompetenz der Region zu entwickeln.

Gesundheitsfördernde und präventive Maßnahmen stellen wesentliche Elemente des Projektes dar, um die Nachhaltigkeit dieses Ansatzes zu steigern. Damit soll ein deutlicher Mehrwert sowohl für die Bevölkerung als auch für die Wirtschaft (und damit unmittelbar für einen Teil der Akteure selbst) erzielt werden. Zugleich kann im Sinne der Regionalentwicklung ein Teilprofil der Westpfalz aufgebaut bzw. geschärft werden und mit Blick auf die Daseinsvorsorge (hier: Segment Gesundheitswesen) der Bevölkerung in diversen Handlungsfeldern zur Umsetzung gebracht werden.

Zugleich eröffnet sich mit der Initiative die Möglichkeit, den Prozess der Selbstaufstellung in der Region zunächst für eine spezifische Problemlage pilothaft zu forcieren und damit langfristig die Voraussetzungen zur Ausbildung entsprechender, allgemeiner Dachstrukturen vorzubereiten. Dies kann im Erfolgsfall eine wichtige Voraussetzung für eine gesamtregionale Kooperation mit benachbarten Metropolräumen darstellen.

Die Initiative wurde im Jahr 2011 durch den Regionalvorstand der Planungsgemeinschaft Westpfalz, die Geschäftsführung der Westpfalz-Klinikum GmbH sowie das Institut für Technologie und Arbeit legitimiert.  

Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie

Das Pfalzklinikum, Psychiatrieverbund Nordwestpfalz, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Rockenhausen und die Westpfalz-Klinikum GmbH bilden eine Synergie.

Basis des Kooperations- und Dienstleistungsvertrages sind hierbei die vorhandenen Stärken der Arbeitsteilung im Rahmen der voll- und teilstationären sowie ambulanten Gesundheitsversorgung im somatischen und psychiatrischen Versorgungsgebiet der Westpfalz. Dabei unterscheidet man zwischen medizinischen Kooperationsleitungen und Serviceleistungen im Bereich des Facility Managements.

Kontakt:
Tel.: 06361 459650  

Kooperation mit Robinson Esthetics

Poliklinik für Ästhetische Chirurgie Robinson-Esthetics
Dr. Robinson Ferrara

Die Poliklinik für Ästhetische Chirurgie befindet sich am Westpfalz-Klinikum Standort Kirchheimbolanden. Dr. Robinson Ferrara bieten verschiedene Leistungen zur Ästhetischen Chirurgie.

Kontakt:
Tel.: 06352 705235
E-Mail: kontakt@robinson-esthetics.de

Kooperation mit der TU Kaiserslautern

Zwischen der Westpfalz-Klinikum GmbH und der Technischen Universität Kaiserslautern besteht seit August 1990 ein Kooperationsvertrag zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Medizinischen Physik und Technik. Hierbei handelt es sich um Fragestellungen aus dem klinisch-praktischen Bereich und der Erprobung von medizinischen Geräten.

Im Rahmen der Zusammenarbeit wurden zwei Fernkurse entwickelt und regelmäßig durchgeführt. Mit dem Fernstudium „Medizinische Physik und Technik“ können sich Physiker und Elektro-Ingenieure zu Medizinphysikern fortbilden. Das Fernstudium „Technik in der Medizin“ richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die sich in der Medizintechnik fortbilden wollen. Weitere Infos zu beiden Fernstudien finden Sie auf der Seite Fernstudium an der TU Kaiserslautern.

Fraunhofer Institut IESE Kaiserslautern

Mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) in Kaiserslautern bestehen enge Kontakte auf dem Gebiet der angewandten Forschung. Insbesondere die Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin 1 am Standort I Kaiserslautern ist hier sehr aktiv und arbeitet gemeinsam mit Fraunhofer an der Verbesserung der Notfallversorgung sowie dem unterstützenden Wohnen für ältere Menschen.

Science Alliance Kaiserslautern

Seit November 2012 ist die Westpfalz-Klinikum GmbH Mitglied in der Kaiserslauterer Science Alliance. Ein Ziel der Kooperation mit den dort organisierten wissenschaftlichen Institutionen der Region ist, vorhandene Exzellenzpotentiale von Technologie, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften und Medizin zu bündeln. Bereits bestehende Kooperationen auf der Projektebene sollen intensiviert und institutionalisiert werden. Gerade junge Ärztinnen und Ärzten erhalten so die Möglichkeit, sich neben einer fundierten Ausbildung am Krankenbett auch einer Tätigkeit in Wissenschaft und Forschung zu widmen.

ZukunftsRegion Westpfalz e. V.

In dem Verein ZukunftsRegion Westpfalz e.V. bemühen sich verschiedene Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, Kräfte und bestehende Kooperationsansätze zu bündeln und sich untereinander zu vernetzen, um die Potenziale der Region optimal zu nutzen und zu entwickeln. Dieser Selbstaufstellungsprozess ist wichtige Voraussetzung für eine Kooperation „auf Augenhöhe“ mit den Nachbarregionen, allen voran (aber nicht ausschließlich) mit der Metropolregion Rhein-Neckar.

Das Ziel: Stärkung und Nutzbarmachung der Kompetenzen, Sicherung und Ausbau von Arbeitsplätzen, Förderung des Tourismus und der Gesundheitswirtschaft, ein gemeinsames Marketing für die Bereiche Kunst, Kultur und Sport sowie den Ausbau der internationalen Beziehungen.

Dazu werden Projekte auf den Weg gebracht, die nur gemeinsam realisiert werden können und die somit neue Möglichkeiten eröffnen. Unmittelbar nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im Bereich der Planung zwischen den beiden Verbänden PGW und Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) hat im Dezember 2011 ein Projektteam mit repräsentativen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik die Arbeit aufgenommen, um den Weg zur Schaffung einer Dachorganisation im Bereich der Regionalentwicklung zu ebnen.