Ins Körperinnere schauen

Der Strahlenschutz spielt bei Kindern und Jugendlichen eine wichtige Rolle. Daher kommen primär strahlenfreie Verfahren wie die Ultraschalldiagnostik und die Bildgebung mittels Magnetresonanztomographie zum Einsatz.  Falls es nötig ist, ein Röntgenverfahren (Projektionsradiographie, Durchleuchtung, Computertomographie) anzuwenden, greifen wir auf spezielle Kinder-Untersuchungsprotokolle zurück und reduzieren die Strahlendosis soweit es möglich ist.

Um die Schwerpunktbezeichung „Kinderradiologie“ zu erlangen, bedarf es einer zusätzlichen dreijährigen Weiterbildung neben der allgemeinen Radiologie. In dieser Weiterbildung werden fundierte Kenntnisse der pädiatrischen Krankheitsbilder und deren Diagnostik vermittelt. Des Weiteren ist viel Erfahrung im Umgang mit den kleinen Patienten gefordert, um eine angstfreie Untersuchung möglich zu machen.

Die leitende Oberärztin der Radiologie, Dr. med. Anna Kristina Kilian, verfügt auch über die Schwerpunktbezeichnung „Kinderradiologie“ sowie die 3-jährige Weiterbildungsbefugnis für die „Kinderradiologie“.