Hinweise zum Schweißtest

Wann macht man einen Schweißtest?

Es ist sinnvoll, den Schweiß zu untersuchen, wenn Patienten unter starker Verstopfung oder wiederholten oder sehr schweren Luftwegsinfekten leiden, wenn sie schlecht zunehmen oder schlecht wachsen.  

Wie vereinbare ich einen Termin?

Termine werden über das Chefsekretariat vergeben,

Tel.0631 203-1370 

Wie wird der Test gemacht?

Man kommt morgens in die Ambulanz. Erst wird für einige Minuten ein Gerät wie eine Armbanduhr um den Oberarm gelegt. Es produziert Strom und regt so die Schweißbildung an. Das tut nicht weh und ist nicht gefährlich. Danach wird ein Sammelkäschen auf den Arm gebunden, um den Schweiß aufzufangen. Es kann schon mal zwei Stunden dauern, bis genügend Schweiß in der Box ist.  

Muss ich etwas beachten?

Bringen Sie bitte eine Überweisung an das Labor mit, außerdem die Versichertenkarte. Bitte melden Sie sich vor dem Termin an, und zwar in der zentralen Ambulanzaufnahme (außer Überweisung von der Kindergastroenterologischen Ambulanz). Hilfreich ist sehr viel warme Kleidung, um das Schwitzen voran zu treiben. Auch etwas Bewegung in der Sammelzeit schadet nicht.  

Wie komme ich an das Ergebnis und was bedeutet das dann?

Bei Patienten, die über die gastroenterologische Ambulanz kommen, wird das Ergebnis bei der Kontrollvorstellung besprochen. Sind Sie vom Kinderarzt geschickt, faxen wir diesem den Befund nach einigen Tagen zu und er bespricht den Befund mit Ihnen.

Wichtig:

Der Schweißtest ist nur ein so genannter Screeningtest, das heißt, er zeigt nur, ob das Vorliegen einer Erkrankung möglich ist, nicht, ob sie tatsächlich vorliegt. Ein unauffälliger Test heißt, dass die Diagnostik in dieser Richtung abgeschlossen ist, ist er auffällig, werden weitere Untersuchungen benötigt, in der Regel Blutkontrollen. Ihr Arzt wird dies genauer mit Ihnen besprechen.  

Ist nach dem Test etwas zu beachten?

Nein, der Test hat keine Nebenwirkungen, es ist nichts zu beachten.