Flip&Flap für Jugendliche und ihre Familien

Wer sind FLIP&FLAP?

FLIP&FLAP sind zwei Nervenzellen, die im Gehirn arbeiten und sich bestens damit auskennen, wie das Gehirn den Körper steuert. Außerdem sind sie die Namensgeber eines Kursprogramms für Kinder und Jugendliche mit Epilepsie, das an der Kinderklinik des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Lübeck entwickelt wurde. Die Kurse werden dort seit 2003 ein- bis zweimal pro Jahr angeboten.  

Wer kann an FLIP&FLAP-Kursen teilnehmen?

Der Kurs richtet sich an Jugendliche, die wegen einer Epilepsie-Erkrankung medikamentös behandelt werden. Er ist für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren konzipiert. Lesefähigkeiten sind Voraussetzung, ebenso die Teilnahme mindestens eines Elternteils am begleitenden Elternkurs. Die Elternkurse stehen auch für erwachsene Geschwister und Großeltern offen.  

Wie lange dauert ein FLIP&FLAP-Kurs?

Die FLIP&FLAP-Kurse finden kompakt an einem Wochenende statt und umfassen insgesamt 16 Stunden (Samstag 9:00-17:30, Sonntag 9:00-16:30). Eltern und Jugendliche werden zeitgleich, aber in getrennten Gruppen geschult. Um die Konzentration der Jugendlichen über so einen langen Zeitraum aufrecht zu erhalten, werden die Inhalte spielerisch und erlebnisreich vermittelt und die Kursgröße auf maximal 8 Jugendliche beschränkt.  

Wer leitet die FLIP&FLAP-Kurse?

Die Jugendlichenkurse werden von einem Team aus zwei Kinderkrankenschwestern/-pflegern und/oder EEG-Assistentinnen geleitet. Die Leitung der Elternkurse teilen sich eine Ärztin und eine Psychologin.  

Wer übernimmt die Kosten?

Die Kosten des Kurses werden nach Antragstellung in aller Regel von den Krankenkassen übernommen. Einzig für die Kursmaterialien wird von den Eltern ein Eigenbeitrag von 25,- Euro erhoben. Da die Bewilligung einige Wochen in Anspruch nehmen kann und die Plätze zudem begrenzt sind, melden Sie sich bitte frühzeitig an!