Neonatologische und pädiatrische Intensivmedizin

Auch Kinder können schwer erkranken und müssen dann intensivmedizinisch versorgt werden. Kurz nach der Geburt fällt dies ins Fachgebiet der neonatologischen Intensivmedizin. Bei größeren Kindern spricht man von der pädiatrischen Intensivmedizin.

Die neonatologische Intensivstation

Auf unserer neonatologischen Intensivstation (Perinatalzentrum Level 1, höchste Versorgungsstufe) behandeln wir Früh- und Neugeborene mit unterschiedlichen Erkrankungen. Unsere Schwerpunkte sind dabei die extremen Frühgeborenen unter 1250 g Geburtsgewicht und Neugeborene mit angeborenen Herzfehlern.

Im Mittelpunkt unserer Behandlung steht die individuelle und ganzheitliche Betreuung jedes einzelnen Kindes. Dabei versuchen wir die vorhandenen Fähigkeiten der Kinder zu unterstützen und individuell zu fördern.

Unser Konzept beruht bei den Frühgeborenen auf dem zurückhaltenden Einsatz invasiver Beatmungstechniken und Surfactantgabe ohne Intubation. Ein weiterer wichtiger Bestandteil bei der Versorgung von Früh- und kranken Neugeborenen ist die entwicklungsfördernde und familienzentrierte Pflege. Unterstützt werden wir von unserer Stillberaterin, von Psychologen und unseren speziell in der Voijta-Therapie ausgebildeten Physiotherapeuten.

Die Möglichkeit der Unterbringung der Eltern ist in einer gut ausgestatteten Wohnung direkt neben der Klinik gegeben. Die Versorgung der Früh- und Neugeborenen erfolgt bei uns mit viel Erfahrung und großer Zuwendung zu den Kindern.

Pädiatrische Intensivmedizin

Auf der integrierten pädiatrischen Intensivstation behandeln wir Kinder aller Altersklassen bis ins Erwachsenenalter mit fast allen intensivmedizinischen Erkrankungen. Auch hier liegt einer unserer Schwerpunkte auf Kindern- und Jugendlichen mit angeborenen Herzfehlern und Rhythmusstörungen.

Wenn nötig behandeln wir die Kinder in Zusammenarbeit mit den konsiliaren Fachdisziplinen unseres Hauses (z.B. Kinderurologie, Neurochirurgie, Unfallchirurgie, Bauchchirurgie, Herz-Thorax-Gefäßchirurgie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Augenheilkunde, Frauenheilkunde).

Ausstattung der Intensivstation:

  • 18 Betten, davon 4 Betten für „Groß“-Kinder
  • insgesamt 15 Beatmungsplätze mit verschiedenen Beatmungsgeräten inklusive Oszillation
  • Stickstoffmonoxid-Therapie
  • EKG
  • EEG, Video-EEG, aEEG
  • Ultraschallgerät, Echokardiographie
  • Röntgengerät
  • Dialyse (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin)