Informationen zu häufigen Fragen

Zu unserem Behandlungsspektrum bieten wir sehr detaillierte Informationen rund um Diagnose und Behandlung von Brüchen und Verrenkungen wichtiger Knochen und Gelenke sowie verschiedener Prothesen.

Über die Informationen zum Behandlungsspektrum hinaus finden Sie an dieser Stelle zusätzliche Informationen zu Fragen, die von Patienten und Angehörigen häufig gestellt werden, wie Osteoporose und die Schmerz-Therapie.

In den Abschnitten unten finden Sie zudem Hinweise für unsere ambulanten und auch stationäre Patienten.

Falls Sie darüber hinaus noch spezielle Fragen haben, so stehen wir Ihnen natürlich gern auch in unseren Sprechstunden zur Verfügung.

Infos ambulante Operationen

Eine Vielzahl an operativen Eingriffen im orthopädisch-unfallchirurgischen Fachgebiet sind vom Gesetzgeber als ambulant durchführbare Leistung festgelegt. Hierzu gehören i.d.R. Spiegelungen von Gelenken, Metallentfernungen sowie Operationen im hand- und fußchirurgischen Bereich.

Bei der Vorstellung in unseren Sprechstunden entscheiden wir anhand der Diagnose und weiteren Kriterien, ob eine ambulante operative Versorgung bei Ihnen möglich ist. Schwere Begleiterkrankungen, eine fehlende postoperative Betreuung und Erreichbarkeit stellen z.B. eine Kontraindikation für die ambulante Durchführung des Eingriffs dar.

Lässt sich bei Ihnen eine ambulante Operation durchführen, erfolgt zunächst eine Vorstellung in unserer Klinikambulanz. Neben der Abnahme von Blut für die erforderlichen präoperativen Laboruntersuchungen (falls erforderlich) werden Sie eingehend körperlich untersucht und es erfolgt die Aufklärung für die operative Maßnahme sowie die anästhesiologische Aufklärung für das erforderliche Narkoseverfahren.

I.d.R. am darauffolgenden Tag finden Sie sich gegen 7°° Uhr in der Aufnahmestation der Zentralambulanz ein, werden dort auf die Operation vorbereitet und in den Operationssaal gebracht. Je nach durchgeführter Operation und Narkoseverfahren verbringen Sie einige Zeit in der Aufnahmestation und werden dann vom Operateur und einem Narkosearzt in einer Abschlussuntersuchung gesehen. Danach werden Sie mit den erforderlichen Unterlagen für Ihren weiterbehandelnden Arzt, Medikamenten und, falls notwendig, entsprechenden Hilfsmitteln nach Hause entlassen.

Bringen Sie bitte bei der stationären Aufnahme zur Gewährleistung eines zügigen Ablaufs unbedingt alle vorhandenen Vorbefunde mit wie aktuelle Untersuchungsbefunde von EKG, Labor, Röntgenbilder, CT- und MRT-Bilder einschließlich der schriftlichen Befunde und frühere Krankenhaus-/OP-Berichte.

Hinweise Medikamente

In zunehmendem Maß werden Patienten aufgrund von Erkrankungen des Herz-/ Kreislaufsystems mit blutgerinnungsbeeinflussenden Medikamenten behandelt. Insbesondere nach Herzinfarkten, Gehirnschlägen, Einpflanzung von Stents in die Herzkranzgefäße oder bei künstlichen Herzklappen und Blutgefäßprothesen besteht u.U. die lebenslange Notwendigkeit einer entsprechenden Medikamenteneinnahme! Zu den häufigsten Medikamenten gehören:

  • Medikamentenname: Wirkstoff bzw. Wirkung
  • Herz-ASS® (= ASPIRIN; viele Kombinationsmedikamente!): Acetylsalicylsäure, Thrombozytenaggregationshemmer
  • ISCOVER® / PLAVIX®: Clopidogrel, Thrombozytenaggregationshemmer
  • TIKLYD®: Ticlopidin, Thrombozytenaggregationshemmer
  • MARCUMAR®: Phenprocoumon, Vitamin-K-Antagonist
  • XARELTO® / ELIQUIS®: Rivaroxaban/Apixaban, Direkter Faktor Xa-Hemmer
  • ARIXTRA®: Fondaparinux, Indirekter Faktor Xa-Hemmer

Inwieweit diese Medikamente vor einer Operation zur Vermeidung eines höheren Blutverlustes oder von Blutungskomplikationen bei Ihnen abgesetzt werden können, muss durch Ihren behandelnden Arzt beurteilt und schriftlich attestiert werden. Im Einzelfall empfehlen wir vor der Durchführung größerer operativer Eingriffe eine entsprechende fachärztliche Untersuchung auf Veranlassung Ihres betreuenden Hausarztes. Bitte setzen Sie diese Medikamente ohne ärztliche Anordnung nicht eigenständig ab!

Dürfen die blutgerinnungshemmenden Medikamente gar nicht oder nur zum Teil abgesetzt werden, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen und Ihren behandelnden Ärzten über die Notwendigkeit und den Zeitpunkt eines operativen Eingriffs. Im Falle der Operation verwenden wir intraoperativ den "Cellsaver", der verlorenes Blut sammelt und nach Reinigung dem Körper wieder zurückführt, so dass sich der Blutverlust verringern lässt. U.u. kommt auch eine präoperative Eigenblutspende in Betracht.

Der „Klinikkoffer“ für den stationären Aufenthalt

In der folgenden Liste haben wir Ihnen die Dinge aufgeführt, die Sie für Ihren Krankenhausbesuch oder -aufenthalt benötigen. Sie soll Ihnen beim Packen helfen.

Wir möchten Sie bitten, Ihre Medikamente zum stationären Aufenthalt mitzubringen, da es aufgrund der Vielzahl an verschiedenen Medikamenten sein kann, dass Ihr spezielles Medikament erst über unsere Apotheke bestellt werden muss. Verbrauchte Tabletten etc. werden wir selbstverständlich umgehend ersetzen, so dass Ihnen keine Kosten entstehen.

Denken Sie daran, dass Sie keine Wertsachen oder größere Geldbeträge mitbringen!

Für Ihren „Klinikkoffer“:

  • Personalausweis
  • Krankenversicherungskarte (Chipkarte)
  • Einweisungsschein des behandelnden Arztes
  • Eine vollständige und aktuelle Liste aller Medikamente, die Sie zur Zeit einnehmen
  • Diabetikerausweis / Allergiepass / Marcumarausweis / Endoprothesenpass (Hüft-/Knie-/Schulterprothese)
  • Patienten-/Betreuungsverfügung, wenn vorhanden
  • Tasche oder Koffer, wenn möglich mit Namensschild
  • Wenn erforderlich, Ihre eigenen Hilfsmittel (z.B. Gehstützen, Rollator etc.)
  • Bademantel, Trainingsanzug oder bequeme Kleidung
  • Unterwäsche
  • Nachtwäsche
  • Waschlappen und Handtücher
  • Ihre Kosmetika zur täglichen Körperpflege, Zahnbürste mit Becher, Zahnpasta, evtl. Zahnprothesepflegemittel
  • Geschlossene (!) Hausschuhe und festes, geschlossenes Schuhwerk (z.B. Turnschuhe) für die krankengymnastische Gehschule

Hinweise zur Entlassung und Reha