Unsere Fachgebiete & Schwerpunkte

Die Klinik für Innere Medizin 5 des Westpfalz-Klinikums mit Standort Rockenhausen ist auf folgende Fachgebiete spezialisiert:

Kardiologie

Der Bereich Kardiologie wird vom Chefarzt Dr. med. Werner Feth (Internist und Facharzt für Kardiologie) geleitet.

Erkrankungen des Herzens gehören zu den häufigsten Ursachen für den Aufenthalt im Krankenhaus. Deshalb ist ein umfassendes Wissen über Ursachen zur schnellen Therapie dieser Krankheiten notwendig.

Entsprechend groß ist der Umfang der kardiologischen diagnostischen Methoden: Ergometrie, Langzeit-EKG, Eventrecording, Langzeit-Blutdruckmessung, Dopplerechokardiografie, transösophageale Echokardiografie, Stress- Echokardiografie, Kipptisch-Untersuchung, elektrophysiologische Untersuchung von Herzrhythmusstörungen, Kontrolle von Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren, Rechtsherzkatheteruntersuchungen gehören zu den regelmäßig durchgeführten Untersuchungen.

Auch die Implantation von Herzschrittmachern (Ein- und Zweikammersysteme) kann angeboten werden. Sollte eine Herzkatheteruntersuchung notwendig werden, kann diese in enger Kooperation mit der Medizinischen Klinik II vorgenommen werden.

Gastroenterologie

Die Gastroenterologie wir durch den Chefarzt Dr. med. Stefan Hinze vertreten. In diesem Bereich bieten wir eine moderne, breitgefächerte Diagnostik an. Neben Magen- und Darmspiegelungen werden regelmäßig auch Spiegelungen der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse durchgeführt.

Auch besondere Färbemethoden von Schleimhäuten (Chromoendoskopie) werden angeboten , um bösartige Veränderungen rechtzeitig entdecken zu können. Der H2-Exhalationstest wird zur z.B. in der Diagnostik einer Milchzuckerunverträglichkeit eingesetzt. Natürlich wird nach der Diagnostik auch eine entsprechende Therapie vorgenommen.

Polypenabtragungen in Magen oder Darm, Verödung von Krampfadern an der Speiseröhre oder im Magen, Aufdehnung von Engstellen im Magen- oder Darmtrakt, Steinentfernung aus den Gallenwegen oder Plazierung von Gallengangdrainagen sind jederzeit möglich. Auch eine Notfallbehandlung von akuten Blutungen aus Geschwüren ist rund um die Uhr gewährleistet.

Besonders stolz sind wir auf das neue Ultraschallgerät für die Bauchorgane. Es wird in Zukunft möglich sein, Ultraschalluntersuchungen von innen (Endosonographie) - auch in Verbindung mit Kontrastmittel als Kontrastsonographie - durchzuführen.

Angiologie

Für den Bereich Angiologie, also Erkrankungen der Blutgefäße, ist der Oberarzt Dr. Wilfried Göbel zuständig. Hier können wir diagnostische Methoden für Venenerkrankungen (z.B. Thrombose oder Krampfadern) anbieten.

Es werden Ultraschalluntersuchungen und auch Kontrastmitteldarstellungen der Venen vorgenommen. Bei Krankheiten der Arterien (Schaufensterkrankheit, Schlaganfall) werden Angigraphien in moderner Technik (DSA) und Farbultraschalluntersuchungen der Halsschlagadern und der Beinarterien durchgeführt. So ist eine frühe Entscheidung über eine therapeutische Maßnahme möglich. Hier besteht eine umfangreiche Zusammenarbeit mit der Abteilung für Angiologie in Kusel.

Pneumologie

Der Schwerpunkt Pneumologie, also Lungen- und Bronchialheilkunde, wird von der Oberärztin Dr. med. Nicol Hollmann geleitet. Neben diagnostischen Maßnahmen wie Spiegelungen der Atemwege (Bronchoskopie) und Lungenfunktionsprüfungen (Bodyplethysmographie und Spiroergometrie) werden auch eine Reihe therapeutische Eingriffe angeboten. Hierzu zählen die Drainagebehandlung bei Rippenfellerkrankungen (Pneumothorax, Empyem), Inhalationstherapie und Atemgymnastik. Ein weiterer Bereich widmet sich der Behandlung von langzeitbeatmeten Patienten (Weaningstation).

Geriatrie

In letzter Zeit kümmern wir uns verstärkt um Patienten der Geriatrie oder Altersmedizin und um deren altersbedingten Erkrankungen. Für diesen Bereich ist der Leitende Oberarzt Dr. Peter von Styp-Rekowsky zuständig.

Intensivmedizin

Die Intensivstation hat 5 Betten. Hier wird neben der Behandlung von schweren akuten Krankheiten (z.B. Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, schwere Lungenentzündung) auch, falls notwendig, eine künstliche Beatmung durchgeführt. Besonders moderne, schonendere Beatmungsverfahren (die sog. "Nicht-Invasive-Beatmung") kommen zur Anwendung. So können Komplikationen eher verhindert werden. Wir bemühen uns, dass Angehörige möglichst häufig, notfalls auch außerhalb der Besuchzeiten, die Kranken sehen können.