Mehr als nur ein Organ: die weibliche Brust

Die Brust einer Frau wird oft als Sinnbild der Weiblichkeit betrachtet. Für viele Frauen ist daher Brustkrebs eine besonders belastende Erkrankung. Statistisch gesehen erkrankt mittlerweile jede achte Frau an Brustkrebs!

Die Forschung hat inzwischen einige Faktoren identifiziert, die verantwortlich sind für ein erhöhtes Brustkrebsrisiko. Vor allem wenn in der Familie mehrere Krebserkrankungen oder sogar Brustkrebserkrankungen aufgetreten sind, wäre es zu empfehlen, in der Brustkrebs-Sprechstunde zu klären, ob Sie womöglich ein erhöhtes Risiko haben oder in die Risikogruppe hineingehören.

Dr. Ferrara hat sich im Rahmen des Brustkrebsvorsorgeprogrammes und der Breast-Cancer-Studie qualifiziert und steht in ständigem Austausch mit anderen Expertenteams über die neuesten Studienergebnisse. Mit der Brustkrebs-Sprechstunde können Sie Ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und erhalten anhand spezieller Laboruntersuchungen und einem Hochleistungs-Brustultraschall ein solides Ergebnis über Ihre potentielle Gefährdung.

Innerhalb dieser ausführlichen individuellen Beratung wird ein Brustultraschall von beiden Brüsten durchgeführt, falls nötig einschließlich 3D und Powerdoppler, um frühzeitig kleinste Auffälligkeiten sichtbar zu machen. Bei einer erweiterten Beratung lässt sich zusätzlich die genetische Veranlagung testen, die heutzutage mittels BRCA-Gendiagnose sowie einer entsprechenden labortechnischen Untersuchung analysiert wird. Das bildet eine gute Grundlage, um mögliche vorsorgende Entscheidungen für Ihre Gesundheit und Ihr weiteres Leben zu treffen.

Rekonstruktive Brustchirurgie

Im Falle einer Brustkrebserkrankung (Mammakarzinom) mit einem bösartigen Tumor fürchten betroffene Patientinnen am meisten die Entfernung der Brust. Die meisten Brustkrebs-Patientinnen verbinden mit dem Verlust der Brust gleichzeitig den Verlust der Weiblichkeit und der Attraktivität. Immer häufiger wünschen sich Brustkrebs-Patientinnen eine Brustrekonstruktion, d.h. einen Wiederaufbau der Brust. Eine Aufbauplastik nach einer Brustoperation kann das Selbstwertgefühl der Frauen deutlich stabilisieren und dazu beitragen, die Krebserkrankung besser zu bewältigen.

Die moderne Medizin hat in den letzten Jahren ein breites Spektrum an Wiederaufbaumethoden entwickelt. Ziel der Brustrekonstruktion ist der Ersatz des gesamten verloren gegangenen Gewebes und die Wiederherstellung der Symmetrie zwischen der verbliebenen und der neu aufgebauten Brust.

Die Möglichkeit der Wiederherstellung einer Brust ist in der Regel nicht vom Krebsstadium der Patientin abhängig. Alle Methoden der Brustrekonstruktion müssen jedoch einen Ausgleich der fehlenden Haut, eine Wiederherstellung der Brustkontur, eine Rekonstruktion des Warzenhofes sowie eine Herstellung der Symmetrie zur Gegenseite gewährleisten.

Ob als so genannte Sofortrekonstruktion oder mit einer Spätrekonstruktion – die Brustchirurgie bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, eine Brust attraktiv zu rekonstruieren.

Gern beraten wir Sie zu diesem Thema ausführlich in unser Brust-Sprechstunde. Fragen Sie Ihren Hausarzt oder Gynäkologen nach einer Überweisung und rufen Sie uns an unter 06352 405-248.