27.01.2016 00:00 // Prof. Dr. Hans-Joachim Voigt in den (Un-)Ruhestand verabschiedet

Langjährige Weggefährten würdigen sein Wirken am Westpfalz-Klinikum

Der Geschäftsführer des Westpfalz-Klinikums, Peter Förster, mit Prof. Dr. Hans-Joachim Voigt, bis zum 31.12.2015 der Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe 1

23 Jahre lang prägte Prof. Dr. Hans-Joachim Voigt in seiner Position als Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe 1 die Entwicklung der gynäkologischen Versorgung rund um Kaiserslautern. Etwa 70.000 Frauen wurden in den letzten 23 Jahren behandelt, rund 23.000 Babys kamen in dieser Zeit auf die Welt. Zum 31.12.2015 hat sich Prof. Voigt aus dem aktiven Berufsleben verabschiedet.

Sein Wirken würdigen und ihm auf dem weiteren Lebensweg die besten Wünsche mitgeben – diese Gelegenheit ergab sich für die langjährigen Weggefährten bei der offiziellen Verabschiedung am 27. Januar 2016. Peter Förster, unser Geschäftsführer, erinnerte an Prof. Voigts Verdienste beim Aufbau und der weiteren Entwicklung des Beckenbodenzentrums mit der Klinik für Urologie, des Perinatalzentrums Level 1 mit der Kinderklinik sowie des Brustzentrums Westpfalz-Nahe in Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten rund um die Behandlung von Brustkrebspatientinnen. Joachim Färber, Aufsichtsratsvorsitzender der Westpfalz-Klinikum GmbH, bezeichnete ihn als „ausgezeichneten Chefarzt“.

Auch Alexander Jatzko als Sprecher der Chefärzte dankte Prof. Voigt für sein Engagement bei der Patientenversorgung. Die längste und die humorvollste Rede hielt der ehemalige Chefarzt der Kinderklinik, Prof. Gerhard Rupprath, der nicht nur die fachliche Seite, sondern auch die private Seite in einer Foto-Show beleuchtete.

Allen Abschiedsreden zum Trotz bietet die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe 1 weiterhin gynäkologische Spitzenmedizin, denn „die Fackel des medizinischen Fortschritts“, so Laudator und Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Axel Stachon, wird jetzt weitergetragen von Prof. Voigts Nachfolger, Priv.-Doz. Dr. Daniel A. Beyer.